Neues zum Brexit – 37 –

Es scheint, dass sich in GB viele kleine Dramen abspielen werden. Das gesamte Kleingewerbe, beginnend bei den Fischern, über die Landwirte bis zu den Einzelhändlern
beginnt, unter den Brexit-Folgen zu leiden.

Das Gesindel wie Johnson und Farage lassen sich seit Weihnachten nicht mehr blicken, und die 2. Garde der Politik ist ansprechbar, aber stumm.

So steht ein Bauer vor einer Kamera und erklärt, er könne noch zwei Wochen durchhalten, dann sei er pleite. Er ist das Gesicht der von den Tories verursachten Wirtschaftskrise.

Gute Tips gibt es aus der Politik allerdings kostenlos; man solle abwarten bis 2029, dann wären die Kinderkrankheiten im neuen System beseitigt. Oder man möge nach Frankreich fahren, um dort einzukaufen, was in GB nicht mehr angeboten wird.

Es war der Plan, und es funktioniert:
Klein- und Mittelstandsgewerbe werden so beschädigt, dass die Grossen aufkaufen können. So entsteht eine neue, stabile und ertragreiche Marktmacht – natürlich nicht ertragreich für jedermann.

Es werden die Grossunternehmen, also die Parteispender noch grösser, und die Kleinen noch kleiner. Das Preisniveau wird steigen. Da wegen der Arbeitsmarktreform der Binnenmarkt schrumpfen muss, also Kaufkraft verloren geht, wachsen die sozialen Probleme ins Gigantische.

Den Tories ist das alles gleichgültig. Da klagt ein Fischer über die Entwicklung und fordert Verhandlung mit der EU, damit er seinen Fisch wieder verkaufen kann. Ein Abgeordneter: Keine Antwort. Der Fischer fragt nach, was die Regierung nun tun wird. Der Abgeordnete: „No!“ Dreht sich um und geht.