Neues zum Brexit – 31 –

Soeben erfahre ich, dass man sich in GB eine neue Maschen ausgedacht hat, um Einkommen zu generieren. Es wurde folgendes eingerichtet:

Wer als ausländischer Trucker in Kent/UK ohne Permit (Erlaubnisschein) unterwegs ist und erwischt wird, zahlt eine Strafe von 300 Pfund, also ca. 340 oiro..

Wer an Seehäfen oder auf den neuen LKW-Parkplätzen länger als 2 Stunden stehen bleibt, zahlt für jede weitere Stund 50 Pfund, das sind heute 56 oiro. Dies ist besonders pikant, da Stausituationen die Regel sind, man also garnicht fahren kann.

Über Strafen bei Zollvergehen ist noch nichts bekannt geworden; schliesslich war man bisher nicht in der Lage, die Verzollung zu orgnisieren. Man hat mit einem Personalbedarf von 40.000 ausgebildeten Beamten gerechnet, ohne sie heranschaffen zu können. Nun sind es plötzlich nicht 40, sondern 50.000 geworden. Dieser Schritt hat nicht gewirkt; man kann auch die 50.000 nicht bereitstellen.

Und wer mal muss und sein „Geschäft“ im Strassengraben erledigt, weils im Stau nicht vorangeht, sollte sich nicht erwischen lssen. Die Preise dieser Branche kenne ich nicht.

So muss man annehmen, dass der eine oder andere Spediteur die Lust verliert, in UK umherzufahren, also Güter nach UK oder von UK nach EU zu transportieren.

Tatsache ist, dass man das oben berichtete Abkassieren genauso bereits im Mittelalter praktizierte. Man wohnte in Burgen auf dem Berg, und betrieb Kassenhäuschen im Tal an der einzigen Strasse. Jeder Händler wurde ohne Angabe von Gründen zur Kasse gebeten.
Der Fachbegriff für die Burgherren lautet „Raubritter“, in English „robber-knight“.

Und wer glaubt, das geraubte Geld würde in der Staatskasse landen, hat einen schweren Dachschaden.

Ach ja! Wer als Ausländer Lunchpakete mitbringt, und in eine Kontrolle gerät, ist seine Wurststullen sofort los. Anscheinend befürchtet man als mittelalterlich gereifter Geld-Adel, dass mit dem Parma-Schinken Yersinia pestis, Bakterien der Beulenpest eingeschleppt werden.