Neues aus den USA – 11 –

Jetzt habe ich Altes, auf NEU getrimmt.
Und ich kann es ganz kurz halten:
Bei der „Washington Post“ einer renommierten überregionalen Zeitung
hat man Trumps Lügengebäude tatsächlich quantifiziert. Irgendeine Person hat mitgezählt und eine Reihe von Strichlisten produziert:

Man kam auf 30.529 Lügen in 1455 Tagen.
Das macht somit durchschnittlich 21 Lügen pro Tag.

Dazu gibt es eine kleine Liste mit Einzelwerten wie z. B. seine Aussage über die beste Ökonomie aller Zeiten, 429 x gebracht. Niedrigste Steuerbelastung kam 294 mal. Seinen Wahlgewinn in Georgia erklärte er 161 mal – und so fort. Aber auch Idiotien wie „Keine Tests reduziert Fallzahlen in der Pandemie“.

Nun darf man nicht verharmlosen, Trump ist ein Münchhausen der Superlative. Ständiges Wiederholen einer Lüge führt dazu, dass sie irgendwann geglaubt wird. Man schafft alternative Fakten, und das Phänomen des Trumpismus beweist diese Feststellung.

Glaubse nich? Man sendete ein Video mit einer an SARS-Covid-2 erkrankten Frau, die noch im Sterbebett behauptete, die Pandemie gäbe es garnicht. So log Trump in Januar und Februar 2020.

Ich bin ratlos, und meine Phantasie geht mit mir durch. Offenbar gibt es einen Bodensatz der Menschheit, dessen Intellekt unterentwickelt bleibt. Mit ihnen haben die Populisten leichtes Spiel. Man kann ihnen alles verkaufen, alles vom Lippenstift bis zur Coronalüge.
Sie sind 100%-ige Konsumidioten.