Flüssig oder kristallin?

Gestern abend dödelte mein Fernseher vor sich hin, ohne mich in irgendeiner Weise anzufixen. Ich war mit Lesen beschäftigt, als ich plötzlich durch einen Spruch des Kabarettisten Jochen Busse, der mittlerweile 80 Jahre alt ist, „aufgeweckt“ wurde. Er erklärte, wöchentlich 5 bis 6 mal auf seiner Yoga-Matte zu sitzen; Yoga fördere – und jetzt kommts – fördere die fluide Intelligenz!

Verdammt, Alter, denke ich, was bist Du doch für ein Bauer! Wovon redet dieser Mann?
Ich beweise Disziplin, indem ich es kurz mache, und gänzlich unwissenschaftlich:
Fluide Intellegenz meint die Fähigkeit, logisch zu denken und per Denkprozess Probleme zu lösen. Aber dann gibt es noch die kristalline Intelligenz. Sie besteht aus Wissen und Erfahrung. Mit zunehmendem Alter nimmt die fluide ab, und die kristalline nimmt zu. Daraus entstehen Fragen wie die nach Kompensationseffekten.

Nachdem ich diese für mich neue Ecke der Psychologie notdürftig ausgeleuchtet hatte, war ich irgendwie angesäuert, was mich dazu verführte, mit Yoga eine Assoziationskette zu bilden: Yoga-Jogi-Joghurt-Jodeln-Johann-Johanna-Jojoba-Joker-Jokus-Jonagold-Jokus-Johanniter-Jodid-Jockey-Jonny-johlen-joggen-jobben ….. reicht. Jetzt fühle ich mich besser.

Oh Oh, vergessen in Kette ich habe Jedi-Meister Yoda. Er der Inbegriff für Klugheit sein.
Sagen: „Du zu lernen viel noch hast!“ Ja, so es wirklich ist.