Brexit – 28 –

Vier Jahre Gewürge. Nun sind die Briten draussen. Die EU ist einen Betonklotz losgeworden. Prima vista ist das mehr als befriedigend. Doch da ist der zweite Blick, und der verheisst nichts Gutes. Europäischer Lobbyismus nötigt die Politik, das Gewürge fortzusetzen. Die richtige Arbeit beginnt erst noch – irgendwann.

Die Briten sind draussen! Leider ist das kein Grund für Hurra-Gebrüll. Die Briten haben bis heute nicht erfasst, was die praktischen Folgen ihres Handelns mit sich bringen. Das ist tragisch. Schliesslich müssen 66 Millionen politisch blinde, in übler Weise indoktrinierte Bürger die Suppe auslöffeln, die eine parasitäre Oberklasse zusammengekocht hat.

Was heute, am 1.1.2021 auf dem Tisch liegt, ist, in Neusprech ausgedrückt, Fake.

Dennoch: Schön, dass wir diese Zecken endlich losgeworden sind.
Kurios, dass man beobachtet, wie Briten Eu-Pässe für sich und ihre Family besorgen. Der Vater von Boris Johnson gehört zu diesen Flüchtlingen. Abstauber, die Vorzüge des EU-Systems weiter für sich beanspruchen. Sie sind nun mal Parasiten. Ihre Erziehung hat sie nach den Schnittmusterbogen des 19. Jahrhunderts geprägt – wir schreiben leider das 21. Jahrhundert. So passen sie nicht mehr so recht in die Zeit. Verstehen können sie diese simple Wahrheit nicht. Aber sie finden Wege aus dem Dilemma, und diese Wege sind offen wie Scheunentore. Mr. Johnson senior wird einfach Franzose. Der in GB lebt? Ohje, das wird schwierig! Da ist neuerdings diese Scheiss-Grenze. Dort wird man ihm sein teures französisches Bresse-Huhn abnehmen und einäschern! Dito den Brie, den er so schätzt!