Der Mensch in seinen Pandemien

Es hat mich einigermassen verblüfft, dass wir auch heute noch hie und da den Schwarzen Tod zu Gast haben. Gelegentlich taucht er auf, und es kostet stets einigen zig Menschen das Leben. Alles Getier, das Flöhe trägt, kann den Pest-Erreger mitbringen und auf Menschen übertragen. Aber man hat Ausbrüche dieser Art offenbar rasch im Griff.

Anders im Jahr 541 unter der Ägide von Kaiser Justinian. Es hatte den gesamten Mittelmeerraum erwischt. Opfer konnte man nicht zählen.

Ein Hammer war die Pest von 1346/1353. Mit 25 Millionen Opfern hatte sich die Bevölkerung um rund 1/3 reduziert.

Eine der tödlichsten Pandemien ist die der Pocken. Allein im 20. Jahrhundert forderte sie zwischen 300 und 500 Millionen Opfer.

Die Spanische Grippe in 1918 bis 1920 kostete rund 50 Millionen Menschen das Leben.

Und Corona? Bislang starben 1,7 Millionen Menschen. Man zählt 32 Millionen Überlebende. Die Zahl der Überlebenden mit gruseligen Spätfolgen ist nicht bekannt.
Leider ist das Corona-Virus mit uns noch nicht fertig. Es ist kaum zu glauben, wenn man bemerkt, wie der Mensch sich selbst umbringt. Seine Hilfsmittel sind das Virus, die Dummheit und die Verblödung.

Da ist zuvörderst die Ablehnungshaltung , Masken, Abstand und Kontakte betreffend. Nun lehnt man mehrheitlich das Impfen ab. Ich darf nicht schreiben, was ich dazu denke.

Das folgende Beispiel erklärt anderes: Der Werkmeister einer Papierfabrik wurde mit 65 in die Rente geschickt. Nach 2 Wochen Rentnerdasein hing er auf seinem Dachboden an einem Deckenbalken. Die Freizeit hat ihn fertiggemacht.

Wir sind mehr oder weniger dumm geboren, unsere Lebensweise hat uns zu Konsumidioten gemacht. Nun kommt eine Krise, und wir verlieren temporär einen wesentliche Teil des Konsums, haben nichts zur Hand, um zu kompensieren.
Die lange Liste der Möglichkeiten wird ignoriert, und statt dessen wird gejammert, weil man nicht mehr hierhin und nicht mehr dorthin darf und zu Hause vereinsamt, womöglich noch mit Partner und 2 Kindern im Hintergrund!

Ich habe knapp 4 Jahre allein gelebt und war die meiste Zeit ans Haus gefesselt, aber ich habe mich keine Minute gelangweilt.

Schon gut! Ich bin halt das Naturwunder aus der Pfalz!