Brexit – 22 –

Lausige Zeiten fordern von uns Charakterstärke. Leider haben viele Menschen nicht genügend davon. Und ich muss mich leider zu dieser benachteiligten Gruppe zählen. Dies beweist sich gerade wieder im Falle des unsäglichen Boris Johnson, liebevoll auch BJ genannt, dem das Corona-Desaster voll in die Hände spielt. Er ist damit beschäftigt, sein Komplettversagen diesem verfluchten Virus in die Schuhe zu schieben. Man glaubt ihm, er ist aus dem Schneider – und ich bin gefrustet. Dieser schäbige Kerl hat in GB ein Chaos zusammenregiert und entkommt seinem Chaos ungerupft, und um etliche Millionen Pfund reicher. Zudem kann man sicher sein, dass er sich längst einen EU-Pass gekauft hat und irgendwann sein kaputtes Land verlässt, um irgendwo am Mittelmeer ein bequemes Leben ohne Arbeit zu führen.

Völlig anders erlebt ein Rentner in Kent das beginnende Desaster mit den Lieferketten. Er hat ein Haus mit Vortgarten an der M20. Und es sind ständig LKW-Transporte unterwegs. Nun geschieht folgendes:

Die Trucker kaufen sich bei km X ihre Getränke.
Bei km Y müssen sie dann pinkeln.
Das tun sie auch, unter Verwendung leerer Getränkeflaschen.
Dann kommt km Z, mit dem Haus des Rentners.
Dort werfen sie ihre Pinkelflasche dem alten Mann in den Vorgarten.
Der Alte findet daran keinen Gefallen.
Also sammelt er täglich Pipi und entsorgt die Sauerei.

Der Alte sollte angemessen reagieren. Ich empfehle ihm eine Baber Auto Assault-12 (AA-12) mit einem 8-Schuss-Kastenmagazin, und die passende Schrotmunition im Kaliber 12/70. Ein echter Peacemaker; es reicht, auf die Beifahrertür zu feuern, wenn Flasche fliegt. Mit etwas Übung, und für einen nachhaltigen Erfolg schiesst man dann auf die Flasche, sobald sich die Fensterscheibe senkt. Das wirkt Wunder!