Zum Brexit – 21 –

Die britische Regierung brüstet sich damit, den Kindern in den Schulen eine warme Mahlzeit zu finanzieren.
Nun erzählt man sich unter der Hand, das sei abeschafft. Zugleich verbreitet die Regierung eine Info, wonach das Programm erweitert worden sei, um Kindern armer Leute zu verköstigen. Das Geld dafür wäre bereitgestellt.

Dumm nur, dass bei den Kindern kein Essen ankommt. Man weiss, dass jedes 5. Kind Kohldampf schiebt. Niemand weiss, wohin das Geld fliesst, vermutet Kanäle zu Caiman-Inseln, wo man in Briefkastenfirmen Geld hortet. Und man redet in diesem Zusammenhang über den Korruptesten der britischen Politik, den Innenminister Rees Mogg. Der Mann braucht Unterstützung; sein Jahresgehalt ist nur ca. 4 x so hoch wie das der Bundeskanzlerin. nämlich 800.000 Pfund.

Nun hat sich die UNICEF eingeschaltet und füttert die Kinder in London. Diese demonstrative Geste wird nun übel genommen. Man ist blamiert bis auf die Knochen. Anders gesagt: Man hat den Verantwortlichen die Hose runtergezogen und es zeigt sich, dass sie nichts weiter als Ärsche sind. Das schmerzt einen bitischen Gentleman des Houses of Commons höllisch.

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Und wie ist das mit dem Dreck vor der eigenen Tür?
Die Bertelsmann-Stiftung stellt fest:
„Nach wie vor überschattet Armut den Alltag von mehr als einem Fünftel aller Kinder in Deutschland. Das sind 21,3 Prozent bzw. 2,8 Mio. Kinder und Jugendliche unter 18, die oft viele Jahre ihrer Kindheit von Armut bedroht sind.“
Wird die UNICEF demnächst über dem reichen Deutschland Fresspakete für hungernde Kinder abwerfen lassen? Muss ja wohl, den die Bertelsmänner stellen lapidar fest, die Kinderarmut hierzulande sei eine unbearbeitete Baustelle!