Über Kapitalismus

EZB Frankfurt

Zu diesem Begriff gibt es einiges an Verwirrung.
Da ist zum Beispiel die klassische Streitfrage:
Wie stehen Demokratie und Kapitalismus zueinander?

Die Herrschaftz des Gelds schliesst die Herrschaft
durch das Volk naturgemäss aus.
Die Folge:
Nun spricht man in der BRD nicht von einer Demokratie,
sondern von einer repräsentativen solchen.
Nicht das Volk bestimmt,
sondern gewählte Repräsentanten.
Genauso läufts in China, dieser Musterdemokratie!
Dort nur ohne Augenwischerei.

Nun lese ich heute dazu:
Man unterscheidet auch zwischen
a. Rheinischem Kapitalismus und
b. Angelsächsischem Kapitalismus.

Im Rheinischen ist die Demokratie
um kein Deut besser gestellt.
Aber der Kapitalismus wird nicht geleugnet.
Er sollte die ehemals in der BRD praktizierte
Wirtschaftsordnung enthalten, die wir soziale
Marktwirschaft nennen. Wirtschaftliches Handeln
soll effizient, friedlich und gerecht sein,
und ganz auf einen Konsens gerichtet.

Der Angelsächsiche Kapitalismus ist dagegen
von anderer Machart. Konsens in der Gesellschaft
ist nicht gefragt. Die Ordnung ist von Zwängen befreit,
damit flexibler, dynamischer, und für den Einzelnen,
also den Unternehmer deutlich ertragreicher.
Hier ist jede Form einer demokratischen Ordnung
ein Hindernis, dessen Beseitigung man anstrebt.

Siehe dazu Großbritannien im Jahr 2020.