Zum Brexit – 12 –

Prime Minister Boris Johnson has said he’d „rather be dead in a ditch“ than go and ask Brussels for a delay to Brexit.

Das verkündete BJ im September 2020. Seit dem suchen Tories immer wieder mal die Strassengräben an der M 20 in Kent, Richting Dover ab, nur um festzustellen, dass die Menge der weggeworfenen Pinkelflaschen und Kotzbeutel kontinuierlich zunimmt, und Boris derweil in der Downingstreet den Schlaf der Gerechten geniesst. Offensichtlich war der Spruch im September nur eine Flatulenz, die ihre Ursache in der Unverdaulichkeit des Brexit-Themas hat. Auch BJ muss gelegentlich Dampf ablassen, und dies umso mehr, als sein Stern in seiner Partei am Sinken ist.

Dennoch: BJ tot im Strassengraben – eine wahrlich verführerische Vorstellung. Man muss sich jedoch nicht sorgen, und man muss alle Hoffnungen fahren lassen. BJ ist immer noch gut für die Drecksarbeit der Tories. Der Abbau des Sozialsystems bringt Geld in diverse Kassen, und der Aufstieg in die Führungsrolle einer Weltmacht kostet ja auch. Nur eines ist den Gentlemen im Hintergrund nicht zuzumuten: Richtige schweisstreibende Arbeit.

Persönliche Anmerkung: Das Eingangszitat ist authentisch. Der Rest ist nur üble Polemik.
Ich brauche das auch mal. Aber ich werde vor Scham rot – bis hinunter zum Hintern. Das geht aber wieder weg.