Ami go home !

Auf dem Weg nach Hause – GI aus Grafenwöhr

Grad eben ist es mir wieder untergekommen, das „Ami go home“. Es ist beschämend für einen ganzen Berufsstand, wenn man als Journalist solche Parolen undifferenziert missbraucht. Der leichtfertige Umgang damit sollte ein Berufsverbot nach sich ziehen – die Schwere der „Untat“ verlangt danach. Ich habe wie viele Deutsche auch einen Standpunkt zu diesem Thema, und der geht so:

Das Militär soll gefälligst abhauen.
Die Soldaten, als Bürger wahrgenommen, sind willkommen.
Wenn sie privatisieren und bleiben mögen – gerne.
Wenn die Wirtschaft einer Kleinstadt unter einem Truppenabzug leidet, hat man Jahrzehnte lang auf dem falschen Pferd gesessen. Man musste jederzeit damit rechnen.
So ist das mit dem unternehmerischen Risiko. Und schliesslich hat man für Notfälle das Wort „Pleite“ erfunden.

Und über allem steht: Germany ist ein souveräner Staat, und was hier geschieht, geht die Amis nichts an. Dabei interessiert es mich einen Dreck, welche Scheisspapiere Adenauer vor 70 Jahren unterschrieben hat, ob wir eine Verfassung haben oder nicht, ob es einen Friedensvertrag gibt oder nicht. Verträge gelten heute nichts mehr, Verfassungen eh nicht, und Knebelverträge sind ohnehin nicht erlaubt.

Ach ja, noch eines: Trump und seine Gang sollten mit einem Einreiseverbot belegt werden. Brechmittel gibt es auch magenschonend.

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