Een scheet onderweg

Diese Titelzeile werde ich nicht übersetzen. Ich erzähle auch nicht, welche Sprache hier benutzt wurde. Nur so viel: sch sprich s-ch, also das ch getrennt vom s. S-cheet! Und das g wird wie ch gesprochen. Die Fremdsprache ist nur Camouflage, das Thema aweng vulgär.

Ich sage ja immer, man könne über alles schreiben. Auch über „een scheet“. Jener, den ich meine, hat man in einer Küche hinterlassen, und wie alles, was nicht festkörperlich gebaut ist, ist ihm kein Standort zugewiesen. Seiner Natur entsprechend möchte er nun aber doch irgendwo festmachen, und dabei scheitert er auf ganzer Linie. Man öffnet Fenster, um ihn aus dem Haus zu treiben. Man verweigert ihm den Bürostuhl mit der Begründung da wären bereits 733 scheets niedergekommen und das reiche allmählich. Man versucht, ihn mit Raumspray „Lemon und Maracuja“ zu vergiften. Und man jagt ihn durch einen Strauss duftender Nelken, und seitdem ist er nicht mehr der alte.

Bintje, eine 5-jährige Blondine rät ihm schliesslich, er möge dorthin zurückkehren, wo er hergekommen ist. Zermürbt willigt er ein, sucht nach Opas Hosenboden, und stirbt dort an Altersschwäche – ohne eine Spur zu hinterlassen.

Und die Moral von der Geschichte? Man kann über alles schreiben. Aber frag nicht nach Sonnenschein! Alles lesen kann man zwar auch, muss man aber nicht. Bei mir herrscht Ordnung!

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