Katzenplage

Im Text „Felidae Super“ hatte ich darüber berichtet, dass uns eine Katze heimsucht, unser Haus praktisch annektiert hat. Sie ist mittlerweile so sehr assimiliert, dass sie sich zur Nachtruhe in unseren Betten breit macht. Präziser gesagt: Im Bett meiner Tochter.

Na gut, denke ich. Ich dulde das Viech, bin katzenfreundlich, und lange nur hin, wenn sie richtig kratzt und beisst. Und ich bezahle ihr Futter. Das ist für das Viech eine Selbstverständlichkeit. Aber soweit ist alles ok.

Nun gibt es einen Kater, den wir Donald nennen. Er ist orangefarben, und möchte auch gerne als Gast in unserer Hütte geduldet werden. Er nutzt jede Öffnung, um ins Haus zu kommen. Und wir werfen ihn wieder raus, was er wohl lustig findet. Schliesslich aht er unsere Hütte bereits als sein Terrain markiert. Was das Viech ziemlich ärgert. Donald und das Viech – das wird nichts.

Nun ist da noch der Dicke. Grau getigert mit weissen Füssen, und gut genährt. Der Dicke arbeitet auch daran, in unser Haus zu kommen. Er ist aber nicht so ungehemmt wie Donald. Aber seine Duftmarken reichen aus, um das Viech gänzlich auf die Palme zu bringen. Und so haben wir Tage, wo der einzige offizielle Gast, also das Viech, übel gelaunt ist. Sie schiebt dann eine 12-Stunden-Wache, und wenn man sie anfasst, haut sie zu. Es geht hier zu wie in Israel beim Zoff mit den Palestinenzern vom Gaza-Streifen.

Damit nicht genug. Nun hat meine Tochter entschieden, zwei spanische Katzen in Pflege zu nehmen. So investieren wir in allerlei Zeugs wie Katzenklappe, Katzenklo, Katzenbaum und anderes. Dies alles könnte dazu führen, dass sich 5 Katzen in die Wolle kriegen, ein Krieg ausbricht, die Diplomatie wie üblich versagt und die teure Couch von Rolf Benz zerfetzt den Weg alles Irdischen gehen muss, hier Sperrmüll genannt.

Nebenbei bemerkt: 5 Katzen fressen auch mehr als eine, das Viech. Ich sehe, was ich investiert habe, aber ich sehe nicht, was ich dafür bekomme. 5 schlecht gelaunte Katzen sind mir zu wenig. Der ROI, also die Kapitalrendite wird negativ sein, so rot, wie es röter nicht mehr geht.

Wenn ich also nicht mehr „blogge“, dann genau deswegen. Ich sitze dann im Gartenhaus, friere wie ein Affe im Winter, und habe dort kein WLAN. Aber ich werde dann meinen Weinvorrat mitgenommen haben, und mir die Welt schön saufen. Die Krawall-Katzen sind dann nicht mehr mein Problem. Meine Tür bleibt zu!

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