Demo gg. Pandemie-Massnahmen – 2 –

„Es gab Esoteriker, Friedensbewegte, Antisemiten und Rechtsextreme.“ So berichtet der SPIEGEL ONLINE.

Was zum Teufel sagt uns diese Mischung? Mir sagt sie, es wären Gruppen vom Rand der Gesellschaft. Man hat sie dort hin gedrängt, wo sie in einem Meer von Bedeutungs- und Hoffnungslosigkeit baden, und das schmerzt. Nun reiten sie ein Pferd namens CORONA, um ihrem Frust über die bundesdeutsche Gesellschaft gerecht zu werden. Es geht ihnen nicht um Schutz-Massnahmen zur Pandemie, sondern um eben diesen Frust, den sie uns so demonstrativ auftischen. Dumm nur, dass man sie nicht verstehen will.

Ja, aber! Man muss sich schon fragen, wie diese randständigen Gruppen in ihre missliche Situation geraten konnten. Um ehrlich zu sein: Es fällt mir dazu nicht viel ein.
Meine persönliche Meinung dazu: Sie sind mir zu radikal, ihre Weltanschauung ist oft durch Intoleranz geprägt – und das ist mir über die Massen unsympathisch. Ich muss sie tolerieren wie meine Kreuzschmerzen, aber wenn sie toxisch werden, ist auch bei mir ein Limit überschritten.

Die eingangs genannten Gruppierungen, und andere, nicht genannte sind so etwas wie ein Bakterienstamm. Wir kennen diese Art Infektion aus der Weimarer Republik. Damals ist das 3. Reich mit WK 2 entstanden, und ein zerbombtes Deutschland.
Und heute? Von den sozialen Misständen bis zur zerstörten Gesellschaft in den USA und dem brutalen Streben der Chinesen nach Wirtschaftskraft und Macht über die Welt reicht die Hefe, die eine kleine Gruppe Unzufriedener zu einer Massenbewegung anwachsen lässt.

Wenn dieser „Reifeprozess“ einsetzt, dann Gnade uns Gott!
Ein neuer Führer ist schnell gefunden.