USA von oben gesehen

Gottgleich richte ich meinen Blick auf die USA; Zeit für eine Zwischenbilanz! Was habe ich dort, bei unserem wichtigsten Partner und Freund? Ich versuche eine Inventur.
Ich habe

  • einen abgewählten, geisteskranken Präsidenten
  • einen neuen, nicht amtierenden Präsidenten
  • 20 Mio. unbelehrbare Trumpisten
  • ein Volk, das vielfach gespaltet ist, deshalb schwächelt
  • Dummheit, Täuschung, Lüge und Betrug als kulturelle Werte
  • eine Partei der „Demokraten“, die sich aus verschiedensten Interessengruppen zusammensetzt, keine Führungsstärke zeigt und darum im Vergleich zu den Reps schwächelt
  • eine Partei „Die Republikaner“, die sich gleichfalls aus diversen Gruppierungen gebildet hat, aber unter einer starken Führung vereint handelt
  • 330 Millionen brutale Egoisten, Bürger genannt
  • eine ausgewachsene Pandemie
  • eine unselige Verbindung zwischen Politik und n Kirchen
  • ein Super bowl-Festival
  • ein betrügerisches Wahlsystem
  • ca. 300 paramilitärische Gruppierungen
  • die durchgängige Bewaffnung der Haushalte
  • Staatsschulden in Höhe von 27 Billionen USD, das sind 27.000 Miliarden
  • 39,7 Millionen Arme, Tendenz steigend
  • den Schauspieler Jack Nicholson
  • Coca Cola
  • Adipositas als Volkskrankheit
  • feinste Techniken der Korruption
  • strategisch kluge Parteisoldaten bei den Reps
  • epidemisches Auftreten von Narzissmus in Politiker-Kreisen

….. ich höre auf. Es wird langweilig.

Eine derartige Sammlung wird uns nicht vorgesetzt. Im Tagesgeschäft greift man sich ein Thema, und blendet alle anderen aus. So lässt sich das unterschwellig geahnte Desaster leichter ertragen.

Und ich, der Risch sage Euch: Mit der Abwahl Trumps ist die Situation noch übler geworden. Wer sich den Luxus der Ignoranz versagt und ein wenig „das Ganze“ analysiert, wird dunkle Wolken sehen. Und wir alle werden sie irgendwann erleben.
Dies ist keine Drohung, sondern eher eine Prophezeiung aus dem Kartoffelkeller. Kann sein, dass ich, wenn etwas passiert, längst toter bin als das Brexitabkommen mit der EU. Für mich ist das in Ordnung. Für die Amerikaner auch. Es wird aber nicht alles schön sein. Nur ich werde schön sein. Schön tot. Aber heldenhaft mit Tomatensosse auf dem Shirt dekoriert.
Ich bin ein „proud boy“ und als solcher bewaffnet – mit einem Taschenmesser von Laguiole, Griff aus fossiler Mooreiche.
Welt, sieh Dich vor! Gestern abend hat eine Salami aus dem Aosta-Tal meine Klinge zu spüren bekommen. Sie ist ganz klein geworden! Ich bin ein Liebhaber der Selbstjustiz und dabei gnadenlos!

Übrigens: Neulich hatte ich einen Amerikaner auf dem Dessertteller. Er war wie vermutet schon sehr mürbe. Schmeckte seltsam nach Vanille. Ich hatte erdölig erwartet …..