Trump obdachlos?

Appartment im Trump tower

Die US-Medien berichten, dass Trump sich weigert, das White house als Wohnplatz zu verlassen. Es scheint, als ob man ihn rausschleifen muss, damit Biden einziehen kann.

Nun stellt sich die Frage, wo er bleibt, wenn man ihn gewaltsam aus dem Weissen Haus entfernt hat. So manch einer weist dann leichtfertig darauf hin, dass der geschundene Auserwählte im Trump tower eine Wohnung besässe. Nun besteht Trump darauf, in der Etage Nr. 68 zu wohnen, und Insider wissen, dass der Trump tower nur 57 Etagen hat. Trump glaubt also, ausserhalb der irdischen Realität zu residieren, und Pragmatiker lassen verlauten, dass dies so nicht möglich sei, denn in der 68. Etage wäre schon der Limbus, wo verlorene Seelen bis zum Jüngsten Gericht hausen müssen, und Trump selbst sei immer eine seelenlose Figur gewesen, die man im Limbus nicht unterbringen könnte, und für das Körperliche gäbe es dort kein Fastfood, und nicht mal einen Twitter-Zugang.

So hat man mit ihm ein Problem, zu dessen Lösung es der Intelligenz einer Frau bedarf. Da ist seine Frau, eine gewisse Melania gefragt. Sie schickt dem US-Präsidenten eine Eigenbedarfskündigung für das Appartment auf der 57. Etage, nimmt es in Besitz, und gewährt ihrem Donald Asyl. Und schon ist die Messe gesungen!

Denkt man. Aber Melania will den Donald los werden. Seit er nicht mehr Präsident, sondern nur ein schuldenbeladener alter Kerl mit schlechten Manieren ist, hat er ziemlich an Attraktivität verloren.

Wozu hat man Freunde? Mag sein, er kommt bei der russischen Mafia in der 56. Etage unter – oder er kommt nach Deutschland, wenn ihn eine ihm freundlich gesinnte Dame mit uckermärkischem Charme Asyl anbietet: „Lieber Herr Trump, wie Sie sicherl …..“, so wie sie nun den Neuen mit „Lieber Herr Biden, ich gratuliere Ihnen ….“ usw. begrüßte, und ihren schleim-triefenden Brief sicherlich mit einer stolzen Einladung zum Steckrüben-Eintopfessen abgeschlossen hat.

So sind wir, die Mitteleuropäer. Kulturell gebildete Menschen lassen ihresgleichen nicht unter Brücken verkommen. Ein Teller Suppe ist immer übrig. Oder zwei – für Trump und für Biden. Hauptsache, diese schwarze Lady Kamala bleibt, wo sie hingehört. Sie ist einfach zu alt – für den deutschen Fussball.