Nach der US-Wahl 2020

Das Team Biden/Harris ist auf dem Weg zu politischem Selbstmord.

Wenn man genau hinschaut, erkennt man , dass die wenigen Erfolge Trumps noch Nachwirkungen aus Obama’s Politik sind.
Trump hat nur geschadet, nicht genützt.

Biden/Harris erben nun die Schäden Trumps. Es wird schwierig bis unmöglich, die Defekte in der US-Gesellschaft in 4 Amtsjahren zu beseitigen. Die Mehrheit der Republikaner im Senat ist ein Hindernis; dort können gute Konzepte sabotiert werden. So besteht die reale Gefahr, dass das Biden-Team blockiert wird, also zu häufig erfolglos bleibt. Damit ist für die Republikaner der Boden bereitet, in 2024 das Ruder wieder zu übernehmen. Die Demokraten bleiben in diesem Fall für Jahrzehnte ohne Chance.

Folgt man diesen Gedanken, so war es für die Demokraten strategisch falsch, die Wahl 2020 unbedingt gewinnen zu wollen. Klug wäre gewesen, Trump gewinnen zu lassen, bis 2024 einen jüngeren, charismatischen Demokraten als Kandidat aufzubauen und daran mitzuarbeiten, dass die Republikaner sich mit Trump’s Hilfe selbst demontieren.

Zugegeben: Auch eine solche Strategie kann üble Folgen haben. Das Risiko „Trump“ für weitere 4 Jahre in Kauf zu nehmen stimmt auch nicht fröhlich, denn dieser kranke Mann ist gemeingefährlich.

Der Sieg der Demokraten in 2020 könnte sich als Pyrrhussieg erweisen!