Die Nacht

Wie eine schwarze Wolke
fällt die Nacht über die Stadt,
als wollte sie alles Leben auslöschen.
Das Bild verändert sich;
Strassen und Fassaden werden dunkel,
und gründen schattengleich
ein Bild ihres dunklen Reichs.
Sie offenbaren nun ihr zweites Gesicht.
Doch Menschen beherrschen das Licht,
und nehmen der Nacht ihren Schrecken.
Für sie sind es Stunden der Musse,
Stunden des Geniessens,
und Stunden der Ruhe.
Der Mensch, die Stadt und die Nacht
schwingen im Rausch der Stille
einem neuen Tag entgegen,
wenn das Feuer der Sonne dazu zwingt,
zu leben, was der Tag gebietet,
Sklave der Welt und seines Ichs zu sein
und dem Schicksal zu folgen.