Spielende Kinder

In den Weiten des Ozeans,
der endlos scheinenden Wüste
aus nichts denn aus Wasser
wurde sie geboren.
Ihre Mutter ist die See,
und ihr Vater ist der Wind.
In kindlicher Unschuld
vergnügt sie sich
mit ihren Schwestern,
Nereiden-gleich verspielt
in des Windes sanftem Wirken.
Doch eines Tags geschah,
dass Jupiter, der Sturmgott
sein Regiment übernahm,
und er trieb die Kinder des Winds
über die See und hin zum Land.
Seine Kraft trieb sie voran,
und sie wurden grösser und schöner,
empfanden Freude am rauhen Spiel,
bauten sich auf und versprühten Schaum,
um endlich mit Getöse
im Sand einer Küste zu enden.
Ein Mensch schaute zu,
und träumte von Göttern und Nymphen.