Eine Überraschung

Was für ein Tag! Was für ein Start in diesen Tag! Ich kam krumm wie ein Hund auf die Füsse, der Rücken schmerzt höllisch, und im Kopf kreist die ganze Schlafkammer um sich selbst – ich habe mich an einem Türpfosten festgehalten- fast wäre ich umgefallen wie ein Baum. Tröstlich, dass ich wusste, es könne nur besser werden. Und der Tag, besser ich in diesem Tag habe mich rasch erholt, und nach dem Einwerfen der täglichen Pillenration konnte ich beschwingt wie ein junger Gott und krumm wie ein Fleischerhaken in die Küche schlurfen, um dort festzustellen, dass ich keinen Bock auf Kaffee hatte. Das dringendste Problem habe ich dann mit einer Handvoll Weintrauben gelöst, und während ich so Trauben pflückte, dämmerte mir:
Dies ist ein besonderer Tag! Wie konnte ich das nur ignorieren!

Dieser Tag, der heutige ….. ist der erste Tag vom Rest meines Lebens.

Dieser Tag verdient besondere Beachtung und Würde.
Wie konnte ich das nur vergessen?

Absurdes

Herrschaften, ich predige das Folgende
heute zum siebten, und zum  letzten Male.
Wer’s dann nicht drauf hat,
ist bei der Kartoffelernte gut aufgehoben, klar?
 
„Der Basisauswahlsatz
ist ein elementarer Lehrsatz
der Linearen Algebra.
 
Der Satz lautet wie folgt – Z u h ö r e n, v e r d a m m t :
 
In jedem Vektorraum V {\displaystyle V} V
über einem beliebigen Körper K {\displaystyle K} K
lässt sich aus einem endlichen erzeugenden System
stets eine Basis auswählen. Insbesondere hat jeder
endlich erzeugte Vektorraum eine endliche Basis.

J e d e r !“
 
J e e e d e r !

Mein Name ist „Hase“

….. ich weiss von nix! Vielmehr: Ich will nix wissen. Oder von nix etwas.

Manchmal reitet uns der Teufel, und wir tun oder unterlassen etwas – und handeln dabei nicht sehr klug. Dazu lieferte der heutige Vormittag einen Beweis. Wir, das sind meine Tochter und ich hatten einen zweistündigen Diskurs über weltpolitische Machtverhältnisse und die Interessenslage einzelner Grossmächte. Das lief dann so ab, dass Thesen im Raum standen, die man mit Fakten zu stützen versuchte.

Es wäre gescheiter gewesen, diese Veranstaltung zu vermeiden. Ein Versuch, die gesellschaftspolitischen Hotspots in einem Bild komplett darzustellen. Dumm, dass dieser Versuch geglückt ist. Das Ergebnis ist für Jugendliche unter 65 Jahren nicht geeignet. Man muss wie ich über die 80 hinweggealtert sein, um sich nicht vor der Zukunft zu fürchten. Beispiele: China will sich Australien aneignen und hat ca. die Hälfte des Wegs dahin bereits geschafft. Deutschland ist bei den Türken begehrt, auch bei den Arabern des Mittleren Ostens. Die Amis wollen Grönland, das derzeit dänisch ist, und so fort. Die Druckmittel sind nicht militärisch, sondern ökonomisch.
Man kauft so lange, bis man als Wirtschaftsmacht die Politik bestimmen kann. Und das funktioniert. Die Briten haben es mit ihrer ausbeuterischen Kolonialpolitik bewiesen.

Zusammengefasst stelle ich fest, dass die Politik von Huren der schlimmsten Sorte bestimmt wird, eine asoziale, unmoralische, gewissenlose „Elite“. Sie kooperiert mit der Wirtschaft, hier aber mit Grosskonzernen wie Nestlé, Siemens usw. Sie sorgen dafür, dass der eigene Schornstein weiter raucht, und der Rest interessiert einen Dreck. Und der Bürger glaubt, mit einer Ein-Mann-Lichterkette genug protestiert zu haben und widmet sich seinem Feierabendbier.

Ich meine hier die Deutschen. Sie werden ihren eigenen Tod verschlafen. Sie sind unfähig, zu erkennen, dass sie jenes Land zu verteidigen haben, in dem ihre Kinder und Enkel leben sollen. Und ich bin ganz sicher, dass es sie nicht sonderlich berührt, wenn Erdogan den Kölner Dom in eine Moschee umgewandelt hat. Der Grund für die Malaise:

Wohlstand macht träge.

Angebot de Tages: Bunt bemaltes Windei

Zwischen den Wolkenkratzern des Wirtschaftswunders bläst ein warmer und staubiger Wind, der nach Aas, Geschlecht und Kloake riecht.“

Giovanni Guareschi, Genosse Peppone zu Don Camillo.

Ja, der Wind. Was ist das wohl? Wenn ich so darüber nachdenke, werde ich ganz kleinlaut. Über den Wind weiss ich fast nichts. Er ist eine alltägliche Erscheinung. Er ist real. Man kann ihn nicht sehen, nicht hören, nicht riechen – immerhin kann man ihn fühlen. Was also ist Wind? Und stelle diese Frage n i e einem Klimatologen! Es könnte geschehen, dass er mit seinem fachkundigen Vortrag fertig ist, und Du bist 89 Jahre alt. Aber voll informiert.

Wind ist eine Luftbewegung. Nochmal: Luft bewegt sich! Wieso eigentlich? Klar. Luft ist kein Nichts, sondern ein Gas. Sie besteht aus Teilchen, die bewegt werden können. Also kann man Luft bewegen. Oder sie bewegt sich selbst – und jetzt passiert’s – wenn ein Hochdruck- und ein Tiefdruckgebiet aufeinander treffen, und die Druckverhältnisse sich einem Naturgesetz folgend angleichen wollen. Dann entsteht der Wind. Was ich noch erinnere: Je grösser der Unterschied des Luftdrucks zwische Hoch und Tief, desto stärker wird der Wind.

Bevor ich es vergess zu sagen: Alles, was wir bei Wind sehen und riechen, sind nur seine Begleiter, Fest- und Flüssigstoffe. Und was wir hören sind Objekte, die dem Wind widerstehen – der Blockflöten-Effekt.

Lassen wir Jules Verne’s Kapitän Nemo das letzte Wort zum meiner kurzen Betrachtung des Winds:

Das Meer bedeckt sieben Zehntel der Erdoberfläche, und der Seewind ist rein und gesund. In dieser unermeßlichen Einöde ist der Mensch doch nie allein; denn er fühlt das Leben um ihn herum; ein übernatürliches wundervolles Dasein rührt sich darin; es ist nur Bewegung und Liebe.“

Neues aus den USA – 11 –

Die Eskapaden des Auserwählten Donald Trump langweilen längst die halbe Welt (die andere Hälfte kennt den Mann nicht). Aber gelegentlich produziert der US-Präsident doch mal wieder Originelles.

Interessant ist zunächst, dass man Info’s aus dem Trump-Komplex nur aus US-Medien erhalten kann. Deutsche Journalisten bevorzugen Meldungen wie jene, dass Franz Beckenbauer das Gulasch aus dem Wiener Restaurant „Steirereck“ besonders gerne isst, wobei bemerkenswert ist, dass Beckenbauer weder das Steirereck kennt noch dessen Gulasch. Aber man hat eine Topmeldung für die Website der AFD ….. glauben sie, die Top-Journalisten. Da lobe ich mir doch die echten Müllmänner. Sie arbeiten für ihr Geld. Das zur Einleitung.

Zur Hauptsache: Wie längst bekannt hat Trump angekündigt, dass er nach Beendigung seiner Amtszeit das Präse-Amt seiner Tochter Ivanka übergeben wird.
Man muss aus diesem Plan ableiten, dass er die Demokratie abschaffen möchte, und dass die USA sein Eigentum sind, über die er frei verfügen kann.

Irgendwann hat ihm sein Restverstand wohl erklärt, dass er Neuwahlen nicht verhindern kann und sein Ivanka-Plan in die Hose geht. Nun sagt ihm das Krümelchen Grips in seinem Kopf, dass er die Wahl im November auch verlieren könnte. Und um dies zu verhindern, müsse er jetzt schon Pflöcke einschlagen. Genau dies tut er zur Zeit. Er setzt seine prophetischen Fähigkeiten ein, nur um festzustellen, dass die Wahl im November ungültig sein wird, da weitgehend durch Betrug entstanden. Und die Briefwahl muss verboten werden, da sie zu Betrug verführt. Er sieht also voraus, dass in einem von Demokraten regierten Bundesstaat mit 3 Mio. Einwohnern per Briefwahl 17 Mio. Stimmen für Biden abgegeben werden.

Eines muss man Trump zugestehen: Mit Betrug kennt er sich exzellent aus. Momentan ist er damit beschäftigt, Wahlkampfgeld (gespendet) in die Taschen seiner Familie und deren Freunde umzuleiten, der Schlingel! Er zahlt ihnen fürstliche Gehälter für ….. nichts.

Der Vollständigkeit halber: Wenn er die Wahl gewinnt, wird der Betrug nicht relevant sein. Anders: Die Wahl war dann absolut korrekt. Auch dies ist Gegenstand seiner Prophezeiung.

Überdies hat er nun angekündigt, dass er keinesfalls das Weisse Haus verlässt, also auszieht. Er wird sich ggfs. weigern, für Biden, den neuen Präse Platz zu machen. Soll der sich doch ein billiges Hotelzimmer mieten! Nicht angesagt, aber zu vermuten ist, dass Trump auch die Bediensteten des White House behalten will. Deren Service ist schliesslich vom Feinsten!

Pfusch !

Als Gott einen guten Tag hatte, schuf er den Mann.
Wenig später wurde er von seiner Allmacht überwältigt,
liess alle Bedenken ausser Acht, und schuf die Frau.
Nachdem er sein Werk betrachtet hatte,
erfasste ihn Mitleid mit dem Mann.
Also schuf er Tabak und Brandy.

frei nach Mark Twain

Understatements

Schreiben ist leicht. Man muß nur die falschen Wörter weglassen.

Das meinte Mark Twain (1835-1910), der alte Spötter. Dazu passend fällt mir eine Bonmot ein, das ich vor vielen Jahren gelesen habe:

Ein Bildhauer arbeitet an der Statue eines Löwen, ist mit den letzten Feinheiten beschäftigt. Sein Marmor-Löwe ist in natürlicher Grösse gearbeitet, und darum recht eindrucksvoll. Irgendwann kommt eine Dame vorbei, bleibt stehen und bestaunt das Kunstwerk. Und sie fragt den Meister, wie er es schafft, einen so schönen Löwen aus einem Marmorquader herzustellen. Der Bildhauer antwortet gerne:

„Ach, wissen Sie,
das ist eigentlich keine Kunst.
Ich habe nur alles weggehauen,
was nicht nach Löwe aussah.“

Mahnung

Flammen erwarten,
dass man sie wertschätzt.
Männer, die das vergessen,
spielen mit dem Feuer.

That’s life!

Man erwartet Gäste zum Brunch. Alles ist sehr schön hergerichtet, das Buffet ist eine Pracht. Nur die Getränke fehlen noch. Aber das Mädel vom Catering-Service ist Profi.
Sie stellt an 5 Stellen der Tafel je eine Flasche Rotwein, eine Flasche Weisswein, und eine leere Flasche hin. Die Gäste sollen sich selbst bedienen.
Nun kommt der Hausherr um die Ecke, schaut sich die Tafel an, und fragt, warum auch eine leere Flasche aufgedeckt wurde.
Die Dame vom Catering erklärt, die sei für Gäste, die heute noch Auto fahren müssen.

Gesundheit!

Aus gegebenem Anlass schreibe ich ein wenig über den oder das Niesen – oder am besten über beides. Grund dafür ist die Tatsache, dass sowohl meine Tochter als auch ich ohne eigenes Zutun auf Doppel-Niesen umgestellt sind. Zur Sache:

In der Schweiz, im Berner Oberland am Südufer des Thuner Sees liegt fett und bräsig der Niesen. Es ist ein Berg, so um 2.400 m hoch. Man kann ohne Bergsteigen auf den Gipfel gelangen. Per pedes nennt man Bergwandern. Möchte man es bequem haben, so benutzt man die dort hinauf führende Standseilbahn. Und was macht man, wenn man oben ist? Naja, was man oben immer macht. Weit gucken.

Übrigens liessen sich wohlhabende Leute früher auf den Niesen rauftragen. Es brauchte 4 Mann und eine Sänfte. Tierquäler benutzten gerne Pferd oder Maulesel.

Da ich gerade meine sadistische Ader freigelegt habe, bietet es sich an, ein wenig über d a s Niesen zu räsonieren. Wie gesagt, geht es hier im Hause um das Doppelniesen, lautmalend mit „peng_pause_peng“ hinreichend erklärt. Die Wirkung ist heftig. Es schüttelt mich, und ich habe das Gefühl, mein Kopf ginge dabei kaputt.
Wenn’s vorbei ist, fühle ich, ob die Ohren noch dran sind, und ich hole mein Toupet aus der Zimmerecke. Dann reisse ich mein Fenster auf, wohl wissend, dass ich mein kleines Büro nun mit irgendwelchen Aerosol-Wolken gut gefüllt habe, und in diesem Nebel ist weiss Gott nicht alles vom Feinsten. Besonders unerfreulich ist, wenn neben dem mikro- auch makroskopisch geartetes Material mit ausgestossen wird. Ich habe zwar immer eine Rolle Küchenkrepp zur Hand, aber ….. es sieht einfach nicht gut aus, und die Nase fühlt sich an, als wäre sie geradewegs aus einer Puddingschüssel entkommen.

Hat das Niesen eine dem Niesen vergleichbare nützliche Funktion?
D e r Niesen macht seinen Besuchern sicherlich Freude: oben sein, auch wenn’s nur auf einem Berg ist, während man im Leben unten ist befriedigt ein wenig.

D a s Niesen und sein Nutzen? Ich erkenne da nichts. Kann sein, dass es die Nasennebenhöhlen reinigt, oder wenigstens entleert. Wenn ich doppelniese, und das halbe Dorf brüllt Gesundheit!, so gibt mir das nichts. Im Gegenteil. Es sind immer welche dazwischen, die rufen Aufwischen! oder Jemand verletzt? Wer braucht schon sowas?

In Österreich wünscht man „Helf Dir Gott!“, und in Spanien „Salud“ beim ersten und „Dinero“ (Geld) beim zweiten Niesen. Nun ja …..