Ein kritischer Blick

Zu allen Zeiten haben Idealisten mit den Mitteln ihrer Sprache Versuche gewagt, die Welt zu verbessern.
Und zu allen Zeiten fanden sich autokratisch gesinnte Schwachköpfe, die davon träumten, jene Welt zu beherrschen, die sie mit ihrem beschränkten Geist wahrgenommen haben. Ich verzichte auf die Anlistung des aktuellen Bestands an Leuchten, die aus Güllegruben emporgestiegen und auf dem Rücken ihrer verdummten Anhänger zu Geld und Macht gekommen sind.

Johann Gottfried Seume, ein deutscher Dichter (1763 bis 1810) hat eine kluge Bemerkung dazu geschrieben. Sie sollte im Plenarsaal des Bundestags die Wand hinter den Regierungsbänken zieren:

Herrschen ist Unsinn,
aber regieren ist Weisheit.
Man herrscht also,
weil man nicht regieren kann.

Was hat man nun unter „Herrschen“ zu verstehen? Hier einige wenige Beispiele.

  • Mit der Verfassung umgehen wie mit einer Rolle Klopapier.
  • Korruption fördern und nutzen.
  • Die Öffentlichkeit belügen und betrügen.
  • Soziale Probleme im Staat ignorieren.
  • Kriege auslösen und daran verdienen.

Das sollte reichen. Und nun schaue Dich um und urteile.

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