Feudalismus – einfach erklärt

Der Feudalismus ist eine gesellschaftliche und wirtschaftliche Ordnung aus dem Mittelalter. Damals gab es Herrscher, also Kaiser und Könige, sowie Grundherren, die man auch Feudalherren nennt, das sind Leute mit Grundbesitz. Daneben gab es die Besitzlosen, im wesentlichen Bauern, die den Boden der Grundherren bewirtschaften mussten.

Die Grundherren machten sich die arme Bevölkerung zu Untertanen. Diese waren zu unbedingtem Gehorsam und zu Abgaben verpflichtet. So lebten die Feudalherren als Parasiten von der Arbeit der Armen.

Dieses Strickmuster kommt uns allen sehr bekannt vor, nicht wahr? Es wurde ein wenig modifiziert und ist in der neuen Form absolut aktuell.

Schauen wir nach Frankreich. Hier stand einst das Feudalsystem in voller Blüte, und es endete mit dem Sturm auf die Bastille und der darauf folgenden Revolution Ende des 18. Jahrhunderts.

Werfen wir einen Blick über den Kanal nach England. Dort stellte ein Brite vor einer Woche fest, man lebe in GB immer noch in einem Feudalsystem. Er muss das wissen. Besieht man sich die britische Upperclass, so gewinnt man prima vista den Eindruck, man habe es mit Huren zu tun. Sie gehen zwar mit jedem ins Bett, von dem man sich einen Vorteil verspricht, aber nicht wie ehrliche Prostitution zum Zwecke des Broterwerbs, sondern für Mehrung des Vermögens, und für Machterhalt.
Man sollte unsere Mädels nicht mit einem derartigen Vergleich beleidigen. Nein, man muss die Briten mit einem Schmarotzer vergleichen, der uns richtig peinigen kann, den Bandwurm. Warum? Der Nutzen für die Gesellschaft ist derselbe, nämlich negativ und pathologisch.
Das widerwärtige Pack indoktriniert die Bürger mit der Idee, das Empire würde nun, nach dem Brexit auferstehen, und GB würde zu alter Grösse gelangen. Mit Geldwäsche in London und Spionage per MI 5/6?

Ich habe mir eine Liste mit den britischen Kronkolonien, Protektoraten und Mandatsgebieten angeschaut. Bei 100 habe ich aufgehört zu zählen, und in meiner Phantasie habe ich in den betroffenen Staaten ein höllisches Gelächter gehört, weil Boris Johnson nach Australien gereist sein könnte und dort den Finanzminister aufforderte, den Deckel der Geldkassette zu öffnen, da die Weltmacht England Geld braucht, um die Upperclass vor dem Hungertod zu bewahren.

Eine Übertreibung? Gewiss, aber nur eine leichte. Man glaubt nicht, was man im Netz dazu angeboten bekommt. Und sicher ist mittlerweile: Die britische Regierung wird die Mutter der Demokratie in eine Autokratie umgestalten. Zwar wissen sie nicht, wie man das macht, aber sie nehmen sich den Irren aus den USA zum Vorbild. Es wird schon gehen.

Erstes Ziel ist der Verkauf der NHS an irgendwelche US-Heuschrecken. Es ist das britische Gesundheitssystem. Die neuen Eigentümer schalten von Bedarfsdeckung um auf Gewinnmaximierung – der britische Untertan darf bluten. Auf diese Weise wird Ignoranz zu recht bestraft.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.