Zyklus

Geburt, Leben, Sterben, Tod – das ist der natürliche Zyklus der Existenz von allem Lebenden, das unseren Planeten bewohnt, sei es der Mensch, die Ameise oder die Butterblume. Die Liste kluger Leute, die zum eigenen und zum Trost Fremder ihre Gedanken dazu aufgeschrieben haben, scheint endlos.

Alle Menschen sind von Geburt aus gleich.


Thomas Jefferson (1743 – 1826), US-amerikanischer Jurist, Gutsbesitzer und 3. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, verfasste die Unabhängigkeitserklärung

Die Geburt bringt nur das Sein zur Welt; die Person wird im Leben erschaffen.


Théodore Simon Jouffroy (1796 – 1842), französischer Philosoph

Jeder sollte all das werden können, wozu er bei der Geburt die Fähigkeiten mitbekommen hat.


Thomas Carlyle (1795 – 1881), schottischer Philosoph, Historiker, Essayist, Geschichtsschreiber und sozialpolitischer Schriftsteller

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Das Leben ist die Kategorie der Möglichkeit. Das Leben ist nie etwas, es ist nur die Gelegenheit zu einem Etwas.


Friedrich Hebbel (1813 – 1863), Christian Friedrich Hebbel, deutscher Dramatiker und Lyriker

Nicht Dinge geben dem Leben Sinn, sondern Menschen.


© Helmut Glaßl (*1950), Dipl.-Ing., Maler, Aphoristiker

Mit Taten sei ein Leben erfüllt, nicht mit untätigen Jahren.


Ovid (43 v. Chr. – 17 n. Chr.), eigentlich Publius Ovidius Naso, römischer Epiker

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Der reine Wahnsinn, wie ein armer Teufel zu leben und reich zu sterben.


William Shakespeare (1564 – 1616), englischer Dichter, Dramatiker, Schauspieler und Theaterleiter

So möcht‘ ich sterben, selig vor Lust.


Petronius Gajus Arbiter (10 – 66 (Freitod)), römischer realistisch-satirischer Dichter auch derb-erotischer Prosa, Günstling Neros

Zum Leben stärkt Klugheit, zum Sterben Weisheit.


Alois Essigmann (1878 – 1937), österreichischer Schriftsteller

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Unsterblich allein ist der Tod.


Römisches Sprichwort

Der Tod ist der Beginn der Unsterblichkeit.


Maximilien de Robespierre (1758 – 1794 (hingerichtet)), getauft als Maximilien-François-Marie-Isidore, fanatischer französischer Jakobiner, führte die Schreckensherrschaft zum Höhepunkt

Der Tod heißt, nicht zu existieren.


Lucius Annaeus Seneca (ca. 4 v. Chr. – 65 n. Chr.), genannt Seneca der Jüngere; römischer Philosoph, Stoiker, Schriftsteller, Naturforscher und Politiker; Selbsttötung auf Geheiß seines ehem. Schülers Nero (Römischer Kaiser von 54 – 68)

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