Statusse

Zu WordPress – Blog:

Ich habe nachgerechnet. 805 Beiträge stehen im Netz. 260 Beiträge habe ich in 2 Aktionen vernichtet. Also habe ich meinen 1000. Beitrag glatt verpasst. Mein Blog besteht seit 15 Monaten. Ergo habe ich pro Monat 71 Beiträge produziert. Fast alle wurden von mir selbst verfasst.

Das sieht nach irgendeiner Krankheit aus.

Zur Ernährung:

Nach dem Tod meiner Frau bin ich hinübergeglitten in die Welt des Fastfood. Essen ja, Aufwand nein. Eine Dose Hühnersuppe habe ich in einer Minute auf dem Tisch, dank der Booster-Funktion meines Herds.Tiefkühl- und Dosenfutter haben meine „Küche“ bestimmt, aber ich halte das nicht durch. Habe alles versucht, und nur die NVA-Erbsensuppe von Kelle verdient ein Prädikat. Alles andere hängt mit zum Hals heraus. Alles! Die Konsequenz: Ich muss wieder kochen. Nur für mich. Das Problem: Ich mag nicht, und ich kann nicht kochen. Ich kann nicht mal einkaufen. Ich habe nicht genug Lagerfläche zum Bunkern von Zutaten. Wenn ich kochen soll, muss ich penibel organisieren. Und genau davon habe ich die Schnauze voll. Prozesse gestalten gehörte anno dunnemals zu meinem Job.
Beim Kochen ist Mis en place ein Muss. Aber selbst wenn ich es so weit geschafft habe, ich koche nicht gerne. Da sind immer noch Geschirrberge abzuwaschen, 3 qm Fläche mit Fettspritzern zu reinigen und und und. Gut. Ich koche dann für zwei Tage. Schon siehts freundlicher aus. Dann kommt meine Tochter, die ausdrücklich betont, nicht mit mir essen zu wollen, sodass ich mit zwei Portionen rechne, und sie futtert dann heimlich meine Näpfe leer. Meine Vorräte schaffen es also nicht bis in den Gefrierschrank.

So stelle ich für mich und im Stillen fest, dass die gesamte Gemengelage ein wenig chaotisch geworden ist und ich – gewiss selbstverschuldet – nichts in den Griff kriege. Sicher ist nur, dass in meiner Familie noch keiner verhungert ist, und ich werde ganz gewiss nicht der erste sein.

Zu meinem Spezi Donald:

Mag die Welt glauben, er sei erledigt. Ich gehöre nicht dazu. Seine Wiederwahl steht lediglich auf der Kippe. Die Wirkung der Proteste gegen Rassismus (nicht gegen Trump!) wird nicht bis in den November anhalten können. Und für die Strippenzieher in den USA bleibt Donald ein nützlicher Idiot. Man gibt ihm sein Dope, und er tut, was man ihm sagt. Ein solches Pflänzchen verdient, dass man es pflegt, und nicht zertritt.

Zur Weltpolitik:

Es ist noch nicht erkennbar, was die Hintermänner Trumps beabsichtigen, wenn sie die USA mehrfach spalten und isolieren. Bündnisse wie die NATO zerfallen, Strukturen lösen sich auf, und sie werden schwächer. Vielleicht liegt dort der Nutzen, und vielleicht steckt die Trilaterale
Kommission dahinter, die wie man weiss (!) die Weltherrschaft anstrebt und deshalb mit blöden Ideen wie Demokratie nichts am Hut hat.

Zum Brexit:

Mit Begriffen wie „harten“ Brexit versucht man, die Bürger zu ängstigen. Im Moment sieht es danach aus, als würde man erst einmal garnichts unternehmen. Das bedeutet, dass alles so weiterläuft wie vor dem Brexit. Einziger Unterschied: Die Amerikaner haben mit GB und Nordirland eine offene Tür für den Absatz ihrer vergifteten Chlor-Hühner und anderer Sauereien. Und in der EU-Kasse wird Geld fehlen.
Ansonsten sehe ich nur Vorteile. Man hat endlos Zeit für Einzelregelungen, und wenn man über Fischereirechte verhandelt, wird das nicht mit anderen Problemen wie Airbus etc. belastet.

Mein Weinvorrat:

Ist = Soll. Wunderbar.

Mein Kaffee-Konsum:

Heute früh bekam ich aus Versehen einen Becher Milchkaffee vorgesetzt. Nun schwankt meine Hütte – oder ich. War sehr angenehm zu trinken. Auch ohne Zucker. Soll ich von schwarz auf braun umsteigen? Ich bin da ein wenig ideologisch vorbelastet …..

Und nochmal zum Auto:

Ich kann nicht mehr ein Auto lenken. Ich müsste zur Sicherheit anderer so fahren, dass die Polizei mich nicht blitzt, sondern als Aquarell malt. (Dieser Spruch stammt nicht von mir! Aber er ist schön!)

“ Leonie, bring schon mal die Kinder rein! Da vorne kommt Roland! In einer halben Stunde fährt er hier vorbei! Dann kannst Du sie wieder rauslassen!“

3 Antworten auf “Statusse”

  1. „Mag die Welt glauben, er sei erledigt. Ich gehöre nicht dazu. Seine Wiederwahl steht lediglich auf der Kippe.“
    Dieser Meinung bin ich – leider – auch. Und dann gibt es hierzulande ja auch schon die Gedankenspiele, was passieren wuerde, wenn er zwar die Wahl verliert, sich aber weigert, das Ergebnis anzuerkennen und das Weisse Haus zu verlassen.
    Mir graust!

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