Ein nützlicher Tip

Friedrich von Schiller (1759 – 1805) schrieb wenige Monate vor seinem Tod:

Um das Roß des Reiters schweben,
Um das Schiff die Sorgen her.
Morgen können wir’s nicht mehr,
Darum laßt uns heute leben!

Diese Mahnung hatte er gewiss nicht an die eigene Adresse gerichtet. Grosse Geister haben es stets vermocht, ein erfülltes Leben zu geniessen, also einem stumpfsinnigen Alltag zu entgehen. Wer Worte in Poesie verwandeln konnte, schätzte sicherlich auch die Poesie einer guten Küche, und sonstiger Genüsse. Und nicht wenige von ihnen schätzten es, prominent und in ihrer Gesellschaft geachtet zu sein.

Diese Wesenszüge scheinen normal zu sein. Der eine hat sie verinnerlicht und lebt sie, andere wünschten sich, sie zu besitzen und leben zu dürfen. Aber alle schätzen sie als wertvolle Attribute, als gute Ergebnisse aus der Gedankenarbeit. Diese ist wohl eine Hohe Kunst, und deren Zutaten sind Bedürfnisse, Prioritäten, Kompromisse und Verzicht, stringentes Handeln und Flexibilität, sowie Fantasie.

Nun schlagen wir einen grossen Bogen: In den Social Media der USA beginnt zur Zeit eine Bewegung um sich zu greifen, die uns ängstigen könnte. Viele junge Amerikaner
überdenken die Möglichkeit, in Germany zu leben. Sie sehen, dass sich ihr Land in einem desolaten Zustand befindet, und sie hören, dass es sich in Deutschland gut leben lässt. Nun stelle man sich vor, dass nur 1% der US-Bürger über den Atlantik kommt, um sich bei uns niederzulassen. Das wären dann so um 3,3 Millionen Menschen, Wirtschaftsflüchtlinge, die hier wohnen, studieren und arbeiten wollen.
Die BRD wäre randvoll und würde uns irgendwann in Stücken um die Ohren fliegen.

Hier ist gut sein, hier lässt’s sich gut leben? Noch. Den Dumpfbacken der Politik, die den Schuss nicht oder zu spät hören, darf man niemals trauen. Umso wichtiger ist es, dem vorne zitierten Rat Schillers grosse Aufmerksamkeit zu schenken. Also lasst uns leben wie Gott in Frankreich! Brot, Käse und Wein können verdammt lecker sein, wenn man das Richtige eingekauft hat! Und für Einfältige: Gut, nicht viel essen! Und vor dem Essen immer ein Gedicht schreiben! Nach dem Essen arbeitet der Magen, nicht das Hirn …..

  1. Hallo Roland,
    viele ausländische Großfirmen haben sich bereits in Deutschland eingekauft. Darunter auch amerikanische Firmen, die alte, deutsche Firmen aufkauften. Wie ein Trojanisches Pferd. Unser Kartellamt hat das alles zugelassen. Da kann so mancher Amerikaner ein ‚Siegesfest‘ feiern…wie Schiller es 1803 beschrieb (2 Jahre vor seinem Tod).
    Er hätte sicher gerne den Teller leer gegessen, der oben abgebildet ist. Dafür war sein Geldbeutel zu schmal. Oft ernährte er sich von Pfannkuchen, Wurst und Bier. Gerne hätte er gelebt wie ‚Gott in Frankreich‘. Aber das war ihm leider versagt.
    Beste Grüße von Gisela

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