Geldsorgen? Nööö …..

Heute, am 4. Mai 2020 zeigte die Schuldenuhr des Bundes der Steuerzahler 1,974 Billionen Oiro Staatsschulden der BRD an.
Volkswirte, ein buntes Völkchen unnützer Theoretiker behaupten, solche Schulden seien durch die Wirtschaftsleistung gedeckt, also abgesichert.

Wie entstehen nun solche Staatsschulden?

Mir sind nur 2 Wege bekannt.
Weg 1: Die Notenbank druckt Geld. Nehmen wir an, der Staat schuldet 1 Million. Die Wirtschaftsleistung beträgt 100.000 Stück von Irgendwas. Das Stück ist 10 Oiro wert.
Nun druckt die Notenbank eine weitere Million. Dagegen stehen immer noch 100.000 Stück. Nun kostet das Stückl 20 Oiro. Den Effekt nennen wir Inflation. Weiter so, und man kriegt für 10 Oiro noch eine halbe Kartoffel.
Weg 2: Man verkauft Staatsanleihen, kassiert Geld, und bezahlt damit Altschulden, also fällige Papiere. Man löscht alte Schulden durch neue.

M E R K E :

Staatsschulden sind etwas gänzlich anderes als Privatschulden. Ein Staat der EU kann praktisch nicht in Konkurs geraten (siehe Griechenland). Man kann dies nicht zulassen, da sonst andere Staaten ebenfalls untergehen.

Nun hat die Bundesregierung 153 Milliarden Oiro als Unterstützung der „notleidenden“ Wirtschaft in der Corona-Krise zugesagt, und dies bei sinkender Wirtschaftsleistung.
Nach der oben zitierten Geld-Mechanik führt das zu inflationären Tendenzen. Allerdings riecht es danach, als würde man mit der Merkel-Formel arbeiten: „Wir schaffen das!“
Dann muss man nichts weiter tun, und sich nicht sorgen.