Geld? Kein Problem!

Die Lockheed Martin F-35 Lightning II ist ein Tarnkappen-Mehrzweckkampfflugzeug. Die Bundesregierung plant den Kauf von 45 Stück als Ersatz für die in die Jahre gekommenen Tornado’s.

Ich erzähle hier kurz, was man der Öffentlichkeit verschweigt.

Die F-35 ist eine Neuentwicklung. Insider aus den USA berichten, dass man in der Software dieser Maschine rund 900 Fehler gefunden hätte. Diese Zahl halte ich für unwahrscheinlich und von Projektgegnern lanciert, aber es wird dort reichlich Fehler geben.

Ferner berichten Techniker über mehr als 12 gravierende Fehler in der Technik.

Dessen ungeachtet verlangt das Pentagon von Lockheed, die Produktion der F-35 rasch zu steigern. Offenbar fürchtet man die Konkurrenz.

Die F-35 wird nackt rund 80 Mio. USD kosten. Das sind bei 45 Stück 3,6 Milliarden USD. Kosten für Ersatzteile, Ausbildung, Wartung und Bewaffnung kommen on top. In den USA rechnet man mit 112 Mio. USD pro Stück, komplettiert. Damit erhöht sich die Investitionssumme auf rund 5 Milliarden USD.

Eine Flugstunde wird 44.000 USD kosten. Man rechnet mit 30 Flugstunden pro Pilot. Das sind dann 1,3 Millionen Dollars. Bei 40 Piloten werden somit 52 Mio. USD fällig.

Es ist zu erwarten, dass Lockheed in Raten liefert. So kann es geschehen, dass die ersten F-35 kaputtgespart sind, bevor die letzte gekauft ist.

Die Lebensspanne für den Flieger schätzen die Amerikaner auf 60 Jahre. Hier ist nun grosses Gelächter angesagt. Natürlich kann jedes einzelne Teil 60 Jahre alt werden, wenn es im Ersatzteillager liegt – aber nicht das komplette und genutzte System.

Anekdotisch: Es wurde beobachtet, wie eine F-35 – aus nicht bekannten Gründen – beim Startversuch zu brennen begann und der Pilot fix aussteigen musste und das Weite suchte. Zu Fuss! Seitdem weiss die Bundesluftwaffe, dass F-35-Piloten die 100 m in 10,4 Sekunden laufen müssen, damit ihnen nicht irgendwann der Hintern qualmt.

Abschliessend: Ich würde es gerne sehen, wenn die Piloten mit dem Fieseler Storch übten und dabei gebrauchte Teebeutel auf nordfriesische Krabbenkutter vor Büsum abwerfen würden. Dann kostet eine Flugstunde nur noch 180 oiro, statt 44.000 USD.