An den ungeliebten Gast

Diese Tage sind Tage der Stille.
Menschen meiden Menschen.
Die Orte der Begegnung haben ihren Zauber verloren.
Aber der Sternehimmel zeigt uns ungehindert seine Pracht.

Diese Tage sind auch Tage der Ruhe.
Nicht der Mensch ruht.
Nein, es ist seine Welt, das Da draussen.
Es zeigt sich in Trauer und Einsamkeit.

Und diese Tage sind Tage der Betriebsamkeit.
Das Da drinnen fordert den Menschen.
Plötzlich sind sie da, die Geister,
die den Menschen an eine natürliche Ordnung erinnern.

Diese Tage sind auch Tage der Kinder.
Unerwartet finden sie Vermisstes.
Die Gemeinschaft steht auf dem Prüfstand
und die Kinder sehnen sich nach einem Miteinander.

Diese Tage sind anders.
Eine dunkle Macht verweist den Menschen
auf den Platz, der ihm gebührt
im Spiel der universellen Kräfte.

Hier erfüllt sich ein Schicksal,
dort bleibt das Glück unbemerkt.
Türen öffnen sich
und bieten ungeahnte Geheimnisse.

In diesen Tagen
erleben wir uns und unsere Welt
auf befremdliche Weise
und doch so sonderbar vertraut.