Infantile Träumerei

Endlich! Zwar zeigt mein Kalender „Ende März 2020“ an, aber der Winter ist endlich gekommen – mit 4 Monaten Verspätung. Es keimt die Hoffnung, dass man in DE im Frühsommer eine tragfähige Schneedecke haben wird und die Wintersaison nacharbeiten kann. Wenn ein Sommer dann die Weihnachtszeit überlagert, müssen diese Festtage in den Juni verschoben werden. Nur den Jahresbeginn lassen wir, wo er ist. Er ist der Ankerpunkt für die Zeitstrukturen.

Der Gedanke, das Jahr neu organisieren zu müssen, kann mir nicht gefallen. Es werden Veränderungen fällig, die sich bis in meinen Haushalt erstrecken – man denke an „warme Suppen/Socken“ etc. Und die Kirchenleute müssten die Bibel umschreiben, nachdem man einen Platz für Ostern gefunden hat.

Ich werde den Gedanken nicht los, dass irgendwer an der Erdachse herumgepfuscht hat.
Irgendwer, das sind für mich die Dänen. Es war schon ein schwerer Fehler, den Dänen Tycho Brahe in Wittenberg Astronomie studieren zu lassen. Und heute geht man wohl einige wichtige Schritte weiter, um die Dänischen New Territories, wie man Grönland nennt, weiter in den Süden zu rücken und sie so zu einem echten Grünland umzugestalten. Terra forming wird Realität! Es folgt Time forming by Change management. Nur an dem dänischen Hotdog mit seinem blutroten Würstchen vergreift sich keiner, und genau dort wäre eine Veränderung für Europa so wünschenswert. Es ist frustrierend, wenn man bedenkt, dass ein dänischer Physiker, hier Niels Bohr sich um Atom-Modelle gekümmert hat, statt daran zu arbeiten, dass man in Kopenhgen ein anständiges Wiener Würstchen essen kann.

Nun tragen die Herren Brahe und Bohr keine Schuld am heutigen Wintereinbruch. Aber sie schufen die Basis für den dänischen Glauben, alles sei machbar und sinnvoll – auch die Verschiebung der Erdachse um gute 120 Grad nach West, damit der Äquator mitten durch Grönland verläuft. Und den Inuit schmelzen die Iglus weg. Der Eisbär entwickelt sich zurück zum Riesen-Nacktmulch, der so schmeckt wie er aussieht. Und Köln liegt dort, wo einst die Kamchatka festgemacht hatte. Die Kamchatka selbst liegt dann wohl inmitten des Nordatlantiks, und der Russe hätte nur noch den halben Weg, wenn er New York kassieren wollte, wäre NewYork nicht weggewandert dorthin, wo heute Norwegen beheimatet ist. Und der Trump findet sich tiefgefroren am Nordkap wieder, wo er hingehört.

Ich blicke aus dem Fenster und sehe Regen. Der Schnee ist weg. Die dänische Planung zum Terra forming auch. Alles bleibt wie es schon immer war. Umsonst gefreut. Siehe Klaus Lage: „Tausend mal gerührt. Tausend mal is nix passiert.“

That’s life?