Kollaterale des Wuhan-Virus

Volle Speicher sah ich bei Fettlings Sprossen,
Die heuer am Hungertuch nagen:
Überfluß währt einen Augenblick,
Dann flieht er, der falscheste Freund.

Aus der „Edda“, hier „Des Hohen Lied“

Schau, schau! Schon in Alt Germanien hatte man Versorgungsprobleme! Damals wie heute war für Asgard, den Sitz der Götter immer genug da, und Midgard, der Sitz der Menschen litt unter Hungersnöten. Damals wie heute ist in Yggdrasil, der Welten-Esche der Teufel los!
Was, zur Hölle, droht uns da? Ich sehe in meinen visionären Momenten, wie der in 1944 vom amerikanischen Finanzminister Morgenthau entwickelte Plan Wirklichkeit zu werden droht: Deutschland als reiner Agrarstaat! Da werden keine Autos gebaut, sondern es werden 7000 Tonnen Feldsalat geerntet! Da werden Erbsen gezählt und Salatgurken auf Hochglanz poliert, Kaninchen zur Schlachtreife gefüttert, anstelle von Bier gibts Schrotbrot aus Gerste, und wir trinken aus der Elbe, und nur an Festtagen einen Humpen Met! Und hinter dem Haus wird nicht Rasen gemäht. Da wachsen Kohlrabi und Kartoffeln!

Das wäre in der viralen Krise der Worst case. Mit einem positiven Effekt: Ich, einer der Fettlinge könnte wieder meine alten Klamotten tragen, da man bei körperlicher Arbeit ohne Kraftfutter enorm an Gewicht verliert und an Gesicht gewinnt.

Ernsthaft: Die Landwirtschaft fürchtet ein Problem wegen fehlender Erntehelfer. Die Deutschen wollen nicht. Die Polen wollen nicht mehr. Die Rumänen und Bulgaren können nicht, da sie das Wuhan-Virus fürchten. Natürlich wird es weitergehen, aber stellenweise doch ein wenig eng werden. Und für die Verbraucher teurer.

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