Kleine Krisen

Ich bin immer noch derselbe.
Ich bin immer noch ich.
Wer sonst sollte ich sein,
mutiert über Nacht?
Wenn dies richtig ist,
dann hat sich der Tag verändert?
Der neue ist so anders
als Gestern?
Ich schaue mich um.
Alles ist an seinem Platz.
Und doch, irgendwie …..
Aber Gedanken flattern
wie Tücher im Wind,
ungestüm, aufgeregt,
als wollten sie sich lösen
und davonfliegen
in eine andere Zukunft,
die nicht meine ist.
Ich halte sie fest,
es kostet Mühe,
aber sie gehören mir,
nein, sie sind ein Teil von mir.
Sie sind Wurzeln meines Lebens.
Ich weiss es zu schätzen,
das „la vie pour la vie“.
Mein Leben genügt sich selbst.
Die Welt bleibt draussen,
und ich denke, so lebe ich in Frieden.