Nix zum Liken

Was ist das Leben?

Die Antworten auf diese Frage sind vielfältig, und die Vielfalt ist geprägt durch die Persönlichkeit der Betrachter, also durch uns selbst. Das individuelle Empfinden verhindert Unifomität und lässt eine Gemeinschaft bunt erscheinen, und das Zusammenleben kompliziert.

Das Leben ist aber auch eine endliche, lückenlose Kette von Ereignissen entlang einer gedachten Linie, die der Mensch als Zeit definiert und organisiert hat. Die Ereignisse sind mit Attributen wie „warm“ und „nass“ behaftet. Die Ereignisse können interagieren, also sich gegenseitig beeinflussen.

Man könnte glauben, diese Erklärung beruhe auf Tatsachen, die ihre Grundlage in den Gesetzen der Natur haben. Universell betrachtet ist das Leben eines Menschen wie ein Stäbchenbakterium, das an einen Wirt gefesselt ist, den Planeten Erde.

Nein, vergiss den Menschen. „Lebewesen“ meint die Gesamtheit aller, vom Menschen bis zu den Mikro-Organismen. Sie alle haben eine Lebenslinie. Sie alle sind determiniert durch Entstehen, Leben, Sterben und Interaktion.

Wir, die Menschen sind ein mikroskopisch kleiner Teil eines Systems, und wir sind für dieses System hochtoxisch, und damit sein schlimmster Feind. So wurde der Mensch ein Feind des Menschen. Sein Schicksal ist längst besiegelt.