Krass

Es ist nicht zu ändern, aber das Leben hat mir derart massive Handicaps verpasst, dass ich zur Immobilie mutiert bin. Deshalb kaufe ich auch meinen Bedarf an Lebensmitteln online, lasse mir also das Futter an die Haustür liefern. Ich kaufe für 4 Wochen ein und pflege ein Lebensmittellager. Natürlich muss ich auf die Lagerfähigkeit der Ware achten.

Gestern war es wieder soweit. Eine Bestellung musste raus. Und ich durfte feststellen, dass selbst Grosslieferanten wie REWE und AMAZON derzeit Lieferprobleme haben. In Zeiten der Corona-Pandemie tritt der Egoismus brutal zu Tage, und die Deutscgen haben alle Supermärkte geplündert, um im Keller Lagerfähiges wie Nudeln und Dosenkonserven für die nächsten 12 Monate zu horten. Man erzählte mir, dass sogar das Klopapier ausverkauft sei.

Ich habe tatsächlich – pfiffig, wie ich bin – noch zwei Nudelbestände entdeckt undmeine panische Angst vor dem Verhungern besiegt, indem ich 1 Kilo Vollkornnudeln kaufte. In Anbetracht der aktuellen Mangellage à la DDR habe ich also rücksichtslos zugeschlagen. Bekanntlich soll man ja mit den Wölfen heulen!

Ich rätsele noch immer um die Frage, warum die Deutschen so viel Klopapier gekauft haben. Kann man das Zeug etwa als Suppeneinlage verwenden, wenn man keine Hörnchennudeln oder Gabelspaghetti hat, um Instantbrühe anzureichern?

Hauptsache, i c h habe! In Recklinghausen soll ein Kunde mit 17 Klobürsten vom Hof geritten sein! Aber vielleicht hat er ja ehrliche Absichten und für ein Hotel eingekauft ….. oder er hat ein Geschäftsjubiläum und verteilt die Bürsten an seine Mitarbeiter …..

3 Antworten auf “Krass”

  1. Frontbericht:
    – Meine Stammmarke Jasminreis ist aus
    – Barilla Nudelbestände sind erheblich dezimiert
    – Nudelsoßensortiment nicht mehr voll erhältlich
    – Klopapier und Papiertaschentücher sind rationiert
    – Sagrotanprodukte nicht mehr lieferbar
    – Pringles Onion & Sour Creme ist aus
    – Unox Gulaschsuppe, vergiss es

    Ich bin empört.
    Jetzt heisst es, Gesichtsmasken schützen den Träger eh nicht, sondern nur davor, dass der Träger nicht andere ansteckt.
    Die konventionellen, einfachen Masken müssten eh alle 20 min gewechselt werden.
    Desinfektionsmittel wirken nur, wenn sie ausdrücklich als „virozid“ gekennzeichnet sind.

    Professionelle Masken und Desinfektionsmittel sollten den Profis – Ärzte, Schwestern und Pfleger – vorbehalten bleiben.

    Apotheken würden jetzt wegen des Engpasses Desinfektionsmittel selber herstellen dürfen.

    Notfalls könne man auch DIY zu Hause sein eigenes Desinfektionsmittel zusammenbrauen…einzig wichtig: 2/3 muss Alkohol sein und für die Hautverträglichkeit: Aloevera.

    Geheimtipp: Es wird Strohrum empfohlen!
    Bis 22:00 Uhr hat der Supermarkt auf. Also los!
    Prost!!!

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    1. Ohhh! Pandemie-Tage feiert man also wie Thanks-giving days in den USA mit Fress- und Sauf-Gelage? Mit Truthahn?
      Warum sagt mir das keiner? Mein Klopapierbestand verträgt die Teilnahme ohne Stottern!

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