Hilferuf

Seit ich gehört habe, dass das Corona-Virus nun auch meine Region erreicht hat, flattert mir das Hemd wie im Tornado, zumal mich vorbeugende Massnahmen überfordern. Es ist vielleicht altersbedingt, aber ich brauche ganz dringend Hilfe. Dazu kann ich mich leider nicht auf meine Nachbarschaft verlassen. Ich rede von Vorbeugen und erhalte als Antwort, das sei gut, das sei besser als Bücken. Solche Sprüche treffen mich hart, insbesondere weil mich zur Zeit ein massiver Hexenschuss quält.

Nun aber zur Hauptsache. Ich habe zur Covid19-Pandemie nur wenige Fragen:

  1. Nützt es, wenn ich mir eine Gasmaske mit vorne geschraubtem Filteraufsatz aus dem Zweiten Weltkrieg aufsetze, wenn ich das Haus verlasse, um aus meinem Briefkasten die Werbung zu entfernen?
  2. Wenn ich die Werbung anfassen muss, könnte ich mich infizieren. Also sollte ich Handschuhe tragen. Ich habe welche aus Wolle. Kann ich die desinfizieren, wenn ich sie gewaschen bei 200 Grad im Backofen trockne?
  3. Heute habe ich dreimal nicht in meine Armbeuge geniest, sondern ungeschützt in mein Büro. Bin ich ein Superspreader, und was muss ich nun tun?
  4. Meine Olivenseife, ein Brocken Savon de Marseille von Fabre riecht nicht gut. Ist sie zum Händewaschen (zum Protestwaschen gegen Corona!) geeignet?
  5. Ich soll mich von Menschenmassen fernhalten. Wo bitte soll ich eine Menschenmasse für meine Zwecke finden? Ich kann leider mein Haus nicht verlassen!

Panik! Ich stehe mit einem Bein im Grab! Wer hilft?

Antwort 1: Bolle77 „Auf das Coronavirus ist Verlass. Warte ein wenig.“
Antwort 2: