Im Krieg

Es war wie ein Wunder,
und ich werde ihn nicht vergessen,
den ersten Tag,
der mir den Weg zeigte
aus meinem trostlosen Alltag
in die mir fremde Welt
der universalen Sichtweise
mit eindringlichen Bildern,
mit traumhaftem Colorit
und dem Gebot zu innerem Frieden,
mit Spuren von Glücklichsein.
Die dunklen Wolken folgten mir,
aber ich hatte erkannt:
Ich musste schneller sein als sie,
nur weniges,
und sie würden mich nie erreichen.

Heute weiss ich,
ich lebte in einer Illusion.
Die dunkle Wolke hatte mich längst erreicht.
Sie lag über meiner bunten Welt,
wartete auf einen Bruch,
um mir meine Wirklichkeit zu zeigen.
Diese ist nicht grauer Alltag,
besser gesagt nicht mehr.
Die Finsternis hat mich erreicht,
verbreitet Verzweiflung,
und lässt es mich wissen:
Wir beiden sind zerbrochen,
meine Nadel und ich,
in einen Abgrund gestürzt,
der mir keinen Weg nach draussen zeigt,
wohl aber eine nahe Zukunft zeichnet
in der Welt des schrecklichen Alten,
der Ewigkeit verspricht.

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