Endlich ist er Wirklichkeit, …..

der Brexit. Und ich begrüsse von ganzem Herzen, dass wir die Briten endlich los sind. Sie waren eh stets ein Fremdkörper in der EU, und unentwegt darauf aus, irgendwie irgend etwas abzusahnen. und dies versuchte die selbsternannte Upper class mit einigem Erfolg in ihrer grosskotzigen, parasitären Art. Ein Beispiel gefällig? Auf Long Island/Bahamas haben die Briten eine 110 km lange Strasse gebaut.
Bezahlen musste die EU. So geht „very british“.

Boris Johnson und seine Crew verdienen allerdings Respekt. Anscheinend handeln sie überaus clever, indem sie den Ausstieg betreffend einfach nichts tun. So können sie darauf hoffen, dass alles so weiterläuft wie bisher mit der Ausnahme, dass die Zahlungen an die EU-Kasse entfallen. Man wird in London hocken wie Spinnen im Netz und auf die Schwächen der EU warten, um daraus politischen Nutzen zu ziehen. Das konkrete Business überlässt man den Unternehmen, die jeden Weg nutzen werden, um größere Schäden an den Handelsbeziehungen abzuwenden.

Johnson achtet sorgsam darauf, dass ihn keine Langeweile quält. Solange er nichts anderes zu tun hat, baut er die Staatsform GBs um in ein Feudalsystem. Dabei hilft ihm die Lichtgestalt der USA, Mr. Trump nach Kräften. Man nennt das dann „progress“.

Ich denke, es wird sich nach angemessener Karenzzeit erweisen, dass die EU als Verlierer da steht. Mit Geistesgrössen wie Frau von der Leyen kann man gegen die ausgeschlafenen Briten nicht gewinnen.

Nun noch das Sahnehäubchen obendrauf: In den britischen Medien wird seit vielen Monaten gegen das Nazi-Deutschland gehetzt. Die Deutschen sind an allem schuld, was in der EU und in GB versemmelt wird, und sie werden das auch noch in hundert Jahren sein.
Und bitte lasst die Schotten in GB eingebunden. Ich habe eine höllische Angst bei der Vorstellung, dass sie Europa mit ihrem Nationalgericht, dem Haggis überfluten.