Attacke!

Es gibt Dinge zwischen Himmel und Erde, die sind nicht so wie wir es erwarten. Aber sie sind wie sie sind. Nichts und niemand wird daran etwas ändern. Sie sind wirklich, begreifbar. Und sie sind für uns sichtbar wie alles Sichtbare, sofern unser Geist dies zulässt, und sie sind unsichtbar, wenn uns blinde Gefühle beherrschen, wenn sich der Geist verdunkelt. Gewinnen diese Dinge Oberhand, so leiten sie uns in die Irre, und wir neigen dann zum Okkulten, suchen Schamanen und andere Deuter, die uns einen neuen rechten Weg weisen sollen und wir zeigen uns verwundert, wenn dieser Weg in einem Häufchen Asche endet, dort, wo alle Dinge enden, die nicht in einem Leben fixiert wurden, denen der Anker zum Festmachen fehlt, die ungesagt blieben oder schlimmer noch ungedacht. Gedacht oder nicht, sie manifestieren sich irgendwann in unserem Bewusstsein und neigen dazu, uns Tag und Nacht zu beschäftigen, als wären sie das Leben selbst, oder gar der Tod. Dabei sind sie zumeist ein Nichts, oder sie verlangen nur ein Weniges unseres Potentials. Doch diese Dinge überfordern Verstand und Vernunft, entgleiten uns in das Reich der Phantasie, und mutieren dort vom Zwergen zum Riesen, was für unser Wohlbefinden eine empfindliche Belastung darstellt und wir nach Wegen suchen, derartigen Fiktionen zu entkommen.

(wird nicht fortgesetzt)

Was soll dieser Text uns sagen?

Ist es ein Denkansatz zu einer zugegeben unausgeschlafenen Philosophie, oder ist es astreiner Nonsense? Natürlich ist es Nonsense. Hast Du das wirklich gelesen und Dich nach dem Sinn gefragt? Dann hast Du gerade versucht, einen toten Gaul zu reiten. Ich bitte um Entschuldigung für meinen Versuch zu manipulieren.

Es gibt einen Grund für diese Missetat. Neulich hörte ich die Bundestagsrede eines deutschen Politikers, die mit derartigen Kurzpassagen buchstäblich verseucht war. Und keiner der Zuhörer erhob sich, um diesem Kerl in die Fresse zu hauen. Nein, es gab Beifall für kunstvoll hochgeschraubtes Nichts.