Zur Bundeswehr

Neulich hat der Wehrbeauftragte des Bundestags seinen Bericht 2019 vorgestellt und erläutert. Dabei kritisierte er die Methoden des Beschaffungsamts. Man habe vier und ein halbes Jahr benötigt, Schuhe für die Soldaten zu beschaffen. Wie es sich gehört, fügte er einen Verbesserungsvorschlag hinzu: Man nimmt Geld, geht in einen Schuhladen, kauft Schuhe, bezahlt und geht nach Hause.

Dem Vernehmen nach hat man im Verteidigungsministerium Berater von Mc Kinsey mit der Überprüfung des Vorschlags auf Machbarkeit beauftragt.

Ich selbst habe zur Verbesserung der Bewaffnung unserer Soldaten einen kostenfreien Vorschlag zu unterbreiten. Man schneide Dachlatten in 90 cm lange Stücke, runde diese an einem Ende ab, damit man sie besser greifen kann, und streiche sie mit Holzschutz-Lasur in ein freundliches Hellgrau.
Die Kosten für diese Vollbewaffnung der Wehr werden bei 190.000 Oiro liegen. Ein weiterer Vorteil: Unsere Jungs können sich nicht mehr in die Füsse schiessen.

Mal wieder etwas Unfug

Es sitzt der Schneck im Kopfsalat,
die Schneckin sitzt daneben.
Ein Dressing hat er stets parat –
das Pärchen weiss zu leben!

Ein Igel murmelt vor sich hin,
sein Tisch sei leer und trist.
Das Schneckenpärchen ist Gewinn.
Er setzt sich hin und frisst.

Und der Salat? Sieht übel aus.
Die Gärtnerin flucht leise
und läuft behend zum Gartenhaus.
Streut Schneckengift im Kreise.

Der Igel kommt des Nachts zurück
und findet was zu naschen.
Die Kügelchen ganz fest im Blick,
füllt er die Backentaschen.

Bekömmlich war die Mahlzeit nicht.
Er trocknet an der frischen Luft.
Es wirkt fast wie ein Strafgericht,
wenn Schneckens Geist nach Rache ruft.

Die Gärtnerin entsorgt den Rest.
Ist alles Bio für Kompost.
Übrig bleibt nur das Igel-Nest
und ’n Messer mit viel Rost.

Weitere Kopfschmerzen

Ich bemerke schon seit Monaten, dass politische Themen nicht so populär sind. Alles, was schön ist, und schön kurz formuliert, ist gerne gesehen. Die hässliche Seite unserer Welt – so wichtig sie auch sein mag – ist eher geeignet, die Laune zu verderben, den Tag zu versauen, statt Spass zu verbreiten oder in Poesie versinken zu lassen.

Ich verstehe, und ich akzeptiere einen solchen Standpunkt. Man muss meinen Kram ja nicht lesen, und/oder nicht mögen. Wenn ich trotzdem polemisiere, dann aus Eigennutz. Es ist für mich wie Zähne putzen, also eine Hygiene-Massnahme.

Dennoch habe ich Grund zur Klage. Ich wünschte, es würde endlich jemand aufstehen, auf den Tisch hauen und einen Kommentar schreiben wie: „Risch, es reicht, halt endlich Deine verdammte Klappe!“

Das wäre mein Sahnehäubchen auf dem verfluchten Brexit-Thema! Aber was kriege ich? Labberige Magermilch!

Kopfschmerzen

Neulich sagte ein amerikanischer Milliardär, der die Bodenhaftung noch nicht verloren hatte, man solle, wenn etwas schief geht, nicht mitgehen. Logisch. Nur so kann man seine Ziele erreichen.

In knapp 10 Stunden haben die Briten ihr erstes Etappenziel erreicht. Sie sind nicht mehr EU-Staat.

Die EU selbst ist aber immer noch ein erbärmlicher Sauhaufen, der nur durch Geld zusammengehalten wird. Ein starker politischer Raum, der mit China und den USA mithalten könnte, wird nicht entstehen. Stärke erfordert die Bündelung der Kräfte in den Bereichen Wirtschaft, Militär, Bildung und Forschung usw. Dumm, dass die Übertragung für den Einzelstaat einen Kompezenzverlust bedeutet, man könnte auch von Verlust an Macht sprechen, und deshalb sind Gedanklen in diese Richtung reine Verschwendung. Es wird nie eine starke EU geben, denn bekanntlich ist Geld dumm.

Im übrigen werden, den Brexit betreffend, die Bürger der EU wieder einmal verarscht. Man will tatsächlich in den nächsten 11 Monaten mit GB neu verhandeln, was über die Zeit auf mehreren tausend Seiten Papier an Einzelregelungen festgeschrieben war, und das mit 27 Einzelstaaten, wovon 19 in einer Wirtschafts- und Währungsunion zusammengeschlossen sind und mitreden wollen, wobei Geld, Macht und persönliche Eitelkeit wesentliche Einflussfaktoren sind.

Dennoch besteht die Gefahr, dass man sich am 31.12.2020 in Brüssel vor der Öffentlichkeit aufbaut und verkündet, man habe das Riesenpensum doch geschafft. Wetten, dass dann Pfusch abgeliefert wurde? Etwa so etwas wie ein unverbindlicher Rahmenvertrag? Und in den folgenden 5 Jahren haut man sich einmal pro Woche die Augen dick, weil es dann um die Sache geht? Schon gut, das ist nun eine Übertreibung.

Ich sehe es kommen. Österreich landet vor dem Internationalen Gerichtshof der Vereinten Nationen, weil man sich in Wien weigert, das Wiener Kalbsschnitzel mit britischer Minze-Sosse zu servieren, und GB wird ein Einfuhrverbot für österreichisches Powidl verhängen. Und die Deutschen werden gehorsamst tonnenweise Minze-Sosse aufkaufen und klammheimlich als Sondermüll nach Afrika schaffen lassen, weil das Zeug nicht brennen will.

Freut Euch, Leute! Es sieht ganz danach aus, als habe der Spass erst angefangen! Keine Frage, man wünschte schon, dass alles glatt über die Bühne geht und das Thema Brexit ad acta gelegt werden könnte. Aber wer soll’s richten? Etwa der Grosse Wanderzirkus, der ständig zwischen Strassburg und Brüssel pendelt? Hast Du heute schon gelacht?

Endlich ist er Wirklichkeit, …..

der Brexit. Und ich begrüsse von ganzem Herzen, dass wir die Briten endlich los sind. Sie waren eh stets ein Fremdkörper in der EU, und unentwegt darauf aus, irgendwie irgend etwas abzusahnen. und dies versuchte die selbsternannte Upper class mit einigem Erfolg in ihrer grosskotzigen, parasitären Art. Ein Beispiel gefällig? Auf Long Island/Bahamas haben die Briten eine 110 km lange Strasse gebaut.
Bezahlen musste die EU. So geht „very british“.

Boris Johnson und seine Crew verdienen allerdings Respekt. Anscheinend handeln sie überaus clever, indem sie den Ausstieg betreffend einfach nichts tun. So können sie darauf hoffen, dass alles so weiterläuft wie bisher mit der Ausnahme, dass die Zahlungen an die EU-Kasse entfallen. Man wird in London hocken wie Spinnen im Netz und auf die Schwächen der EU warten, um daraus politischen Nutzen zu ziehen. Das konkrete Business überlässt man den Unternehmen, die jeden Weg nutzen werden, um größere Schäden an den Handelsbeziehungen abzuwenden.

Johnson achtet sorgsam darauf, dass ihn keine Langeweile quält. Solange er nichts anderes zu tun hat, baut er die Staatsform GBs um in ein Feudalsystem. Dabei hilft ihm die Lichtgestalt der USA, Mr. Trump nach Kräften. Man nennt das dann „progress“.

Ich denke, es wird sich nach angemessener Karenzzeit erweisen, dass die EU als Verlierer da steht. Mit Geistesgrössen wie Frau von der Leyen kann man gegen die ausgeschlafenen Briten nicht gewinnen.

Nun noch das Sahnehäubchen obendrauf: In den britischen Medien wird seit vielen Monaten gegen das Nazi-Deutschland gehetzt. Die Deutschen sind an allem schuld, was in der EU und in GB versemmelt wird, und sie werden das auch noch in hundert Jahren sein.
Und bitte lasst die Schotten in GB eingebunden. Ich habe eine höllische Angst bei der Vorstellung, dass sie Europa mit ihrem Nationalgericht, dem Haggis überfluten.

Babylon Berlin

Vor mir auf dem Tisch liegt etwas, das ich als Zumutung empfinden könnte. Man hat mich so lange bearbeitet, bis ich die Segel strich und mit einem schlichten „Ok“ zu meinem Seelenfrieden zurückfand. Problem gelöst? Mitnichten. Sie liegen seit Wochen vor mir auf meinem Schreibtisch – vier DVDs mit 16 Episoden und dem Titel „Babylon Berlin“. Und es kommt noch schlimmer. Die dritte Staffel mit weiteren 8 Episoden stehen als Bedrohung im Raum, und wenn ich warte, bis diese Last  mich gefunden hat und den Stapel auf 24 Episoden erhöht hat, so stehen mir 24 harte Stunden bevor.

Die Härte: Ich mag keine Episodenfilme. Wage ich mich trotzdem an das Material, dann nicht ohne eine gute Planung, was das leibliche Wohl betrifft. Ich strebe dabei ein Optimum an. Da wären zum Beispiel (24:3=8)acht halbe Liter Starkbier plus 3 Flaschen Riesling kaltzustellen. Ferner müssen 1000 g Kartoffelsalat hergestellt werden, dazu so um die 8 Regensburger Würstchen. Zum Naschen zwischendurch brauche ich 3 Pakete Käsestangen, 200 g Studentenfutter und einen Käsekuchen aus der Fabrik.

Anstelle von Kaffee nehme ich zwei Flaschen Sekt halbtrocken.

Dies ist die Basis für 24 Stunden Kino. Ich werde meine Tochter einkaufen lassen, den Kartoffelsalat zurecht machen und den Startzeitpunkt so fixieren, dass mir der Pflegedienst nicht in die Quere kommt.

Und ich werde mir die ersten 4 Episoden ansehen und dann friedlich einschlafen. Wenn ich dann nach acht Stunden erwache, weiss ich nur eines: Ich kann wieder von vorne beginnen. Alles wird sich wiederholen – nur der Kartoffelsalat wird irgendwann schlecht, und die Regensburger werden sich zu Giftbomben weiterentwickeln. Nur der Käsekuchen hat sich bislang tapfer gezeigt. Ich hatte vergessen, ihn aufzutauen.

Attacke!

Es gibt Dinge zwischen Himmel und Erde, die sind nicht so wie wir es erwarten. Aber sie sind wie sie sind. Nichts und niemand wird daran etwas ändern. Sie sind wirklich, begreifbar. Und sie sind für uns sichtbar wie alles Sichtbare, sofern unser Geist dies zulässt, und sie sind unsichtbar, wenn uns blinde Gefühle beherrschen, wenn sich der Geist verdunkelt. Gewinnen diese Dinge Oberhand, so leiten sie uns in die Irre, und wir neigen dann zum Okkulten, suchen Schamanen und andere Deuter, die uns einen neuen rechten Weg weisen sollen und wir zeigen uns verwundert, wenn dieser Weg in einem Häufchen Asche endet, dort, wo alle Dinge enden, die nicht in einem Leben fixiert wurden, denen der Anker zum Festmachen fehlt, die ungesagt blieben oder schlimmer noch ungedacht. Gedacht oder nicht, sie manifestieren sich irgendwann in unserem Bewusstsein und neigen dazu, uns Tag und Nacht zu beschäftigen, als wären sie das Leben selbst, oder gar der Tod. Dabei sind sie zumeist ein Nichts, oder sie verlangen nur ein Weniges unseres Potentials. Doch diese Dinge überfordern Verstand und Vernunft, entgleiten uns in das Reich der Phantasie, und mutieren dort vom Zwergen zum Riesen, was für unser Wohlbefinden eine empfindliche Belastung darstellt und wir nach Wegen suchen, derartigen Fiktionen zu entkommen.

(wird nicht fortgesetzt)

Was soll dieser Text uns sagen?

Ist es ein Denkansatz zu einer zugegeben unausgeschlafenen Philosophie, oder ist es astreiner Nonsense? Natürlich ist es Nonsense. Hast Du das wirklich gelesen und Dich nach dem Sinn gefragt? Dann hast Du gerade versucht, einen toten Gaul zu reiten. Ich bitte um Entschuldigung für meinen Versuch zu manipulieren.

Es gibt einen Grund für diese Missetat. Neulich hörte ich die Bundestagsrede eines deutschen Politikers, die mit derartigen Kurzpassagen buchstäblich verseucht war. Und keiner der Zuhörer erhob sich, um diesem Kerl in die Fresse zu hauen. Nein, es gab Beifall für kunstvoll hochgeschraubtes Nichts.

aus: Landsknechtslied

Lied der Landshut-Burghauser Landsknechte:

„Fechten wir soweit die Erde
bald für das und bald für dies;
dies und das
Suff und Frass
soll der Landsknecht haben!“

In den letzten Tagen war die Berufung Sigmar Gabriels in den Aufsichtsrat der Deutschen Bank ein wahrer Aufreger. Auf Seiten der SPD wurde dieser Schritt wohl als Verrat an der Sache gewertet – ungeachtet der Tatsache, dass „die Sache“ wie ein erlöschender Stern am politischen Himmel der Republik erscheint.

S. Gabriel ist als Ex-Bundesminister und Vizekanzler zweifelsfrei saniert. Ministerrenten reichen wirklich für das Nötigste. Aber der Mann hat drei Töchter und wird demzufolge drei weitere Haushalte absichern wollen. Somit sind fette Tantiemen hoch willkommen.

Nun ist es billig, das Thema auf den Geldvorteil zu reduzieren. Herr Gabriel ist schliesslich auch ein Sozialdemokrat und sollte ideologisch entsprechend festgelegt sein. Aber plötzlich legt er Landsknechtsmanieren an den Tag, oder moderner gesagt die eines Söldners – gar wie Friedrich Merz von der CDU, der beinahe unzählige derartige Ämter für sich aufgehäuft hat – shocking!

Zugegeben: Wir mögen solche Politiker am liebsten, die es nötig haben, sich an öffentlichen Tafeln zu verpflegen und die Weintrauben aus den Abfallcontainern der Supermärkte zusammensuchen. Das sind welche von uns. Das sind unsere Heroen, die Idealismus verbreiten wie die Kirchen das Seelenheil!

Sigmar Gabriel ist nicht so geklöppelt. Er stand ideologisch stets einen Fussbreit im Lager des Gegners, und das ist sein gutes Recht. Wenn er nun konsequent die Seite wechselt, steht er vielleicht immer noch einen Fussbreit im gegnerischen Lager?

Und hat die SPD nun ihre Führungsfigur verloren? Denke nach! Eine solcher Art hatten wir bereits mit Gerhard Schröder, und die hat weder der SPD noch dem Land gut getan.

Apokalyptisches

„Und Gott schuf den Menschen ihm zum Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; männlich und weiblich schuf er sie. Und Gott segnete sie und sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und mehret euch und füllet die Erde und machet sie euch untertan.“

Macht Euch die Erde untertan! So haben es unsere Altvorderen in die Bibel (1. Buch Moses) geschrieben, und dabei Verstand und Vernunft beiseite geschoben, um ihrem Herrschaftsanspruch unmissverständlich Ausdruck zu verleihen.

Gott hat aber anders entschieden.  Er sagte sich wohl, dass es ein schwerer Fehler war, einen halb fertigen Planeten mit Lebewesen zu besiedeln. Und selbst zu seinen Hochzeiten galt bereits, dass gut Ding eben Weile braucht. Und so arbeitet der Feuerball, den wir Erde nennen, vor sich hin, und es wird noch viele tausend Jahre so sein, bevor der Planet mit seinem Terraforming abgeschlossen hat, also fertig ist. Bis dahin muss man mit dem leben, was der Mensch „Naturkatastrophe“ nennt, aber alles andere als eine Katastrophe ist, wenn der Planet optimiert.

Hat die Erde ihre Entwicklung abgeschlossen, so bietet sie dem Menschen einen optimalen Lebensraum. Nur ….. was nützt es?Der Mensch ist eine Bestie von einer Art, wie sie die Tierwelt nicht zu bieten hat. Wenn in Indien ein „Maneater“ sein Unwesen treibt, ein Tiger, der mit Vorliebe Menschen umbringt, so muss man mit 20 oder 30 Opfern rechnen, bevor der Spuk vorbei ist. Der Mensch aber schafft heute 20 bis 30 Millionen Opfer oder sich selbst, wenn er sein bestes Feuerwerk zum Einsatz bringt. Aber dies nur nebenbei bemerkt.

Wir wissen nicht, wann er kommt, aber wir wissen, dass er kommt – der Supergau. Er geschieht in 700.000 Jahren ein Mal.

Seit dem letzten sind 740.000 Jahre vergangen. Machen wir ein Gedankenspiel und lassen die phlegräischen Felder nahe Neapel und den Yellowstone-Park in Wyoming hochgehen! Beide Calderen sitzen nicht auf Gasblasen, sondern auf wohlgefüllten Magma-Kammern gewaltigen Ausmasses.

Würden beide Supervulkane ausbrechen, so hiesse das im grossen Spiel “ Gehe zurück auf Start und warte 5.000 Jahre“.

Diese Anweisung wäre nicht der Menschheit gegeben, sondern  dem, was wir heute unter Natur verstehen. Diese Kraft hat dann eine neue Chance – ohne den Menschen.

Revision fällig?

Dieser Tage las ich einen kritischen Text über das Missionarische im Internet. Unbestritten gibt es Menschen, die mit Klauen und Zähnen ihre politischen Ansichten mehr oder weniger eloquent unters Volk bringen wollen, und die sich in den sozialen Medien verbal prügeln, bis virtuelles Blut fliesst. Ich habe mir das angeschaut und danach entschieden, derartiges zu ignorieren.

Aber siehe da: Flugs rührt sich in mir der Pharisäer. Nein, nicht der aus Nordfriesland, aus Kaffee, Rum und Sahne bestehend, sondern der Heuchler, der Scheinheilige. Auch ich verbreite Gesellschaftskritisches, gelegentlich Polemik, auch Sachinformationen, kurz vieles von dem, was mir über den Weg oder über die Leber läuft. Und ich bin feige, gehe jeder Diskussion aus dem Weg, verstecke mich hinter meinem Blog.

Bin ich das wirklich?

Wie nicht anders zu erwarten, bestreite ich derart schlichte Denkweise. Es ist nicht nur das Geschriebene, sondern auch der Zweck des Schriebs zu betrachten. Und nun folgt, was kommen muss: Die Rechtfertigung!

Ad 1 schreibe ich für mich. Ein Text ist mein Schlusspunkt zu einem Thema. Ich brauche diese Hygiene-Massnahme für mein Seelenheil.

Ad 2 schreibe ich nur meine Meinung nieder. Man möge damit tun, was man will. Ausdrucken und aufs Klo hängen – mir egal.
Maximales Positivum: Denkanstoss. Mehr nicht. Ehrgeiz ist mir zu anstrengend.

Mehr steckt nicht dahinter – aber das ist schon mehr als genug.