Eine Kämpferin für den Frieden

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Bertha Freifrau von Suttner lebte in der Zeit von 1843 bis 1914, war Österreicherin und eine der führenden Kräfte des Pazifismus. Sie arbeitete als Journalistin, Friedensforscherin und Schriftstellerin.

Sie war mit Alfred Nobel bekannt und regte die Einrichtung eines Friedensnobelpreises an. In 1905 wurde sie selbst mit diesem Preis geehrt.

„Die Religion rechtfertigt nicht den Scheiterhaufen, der Vaterlandsbegriff rechtfertigt nicht den Massenmord, und die Wissenschaft entsündigt nicht die Tierfolter.“

So appellierte Bertha von Suttner in 1898 an ihre Welt des 19. Jahrhunderts. Und in einem Text mit dem Titel „Der Frieden in 100 Jahren“ aus dem Jahr 1908 orakelte sie zutreffend:

„Wir sind im Besitze von so gewaltigen Vernichtungskräften, dass jeder von zwei Gegnern geführte Kampf nur Doppelselbstmord wäre. Wenn man mit einem Druck auf einen Knopf, auf jede beliebige Distanz hin, jede beliebige Menschen- oder Häusermasse pulverisieren kann, so weiß ich nicht, nach welchen taktischen und strategischen Regeln man mit solchen Mitteln noch ein Völkerduell austragen könnte.“

Frau von Suttner starb an Krebs. Ihre letzten Worte waren.

„Die Waffen nieder! Sag’s vielen – vielen ….. „

Wenige Wochen später begann der 1. Weltkrieg.