That’s life!


Machiavelli sagte. man brauche einen guten Freund,
um nach oben zu kommen.

Wenn man oben ist, so sei er der erste, der  weg muss.



Es ist wohl meinem Alter geschuldet,
dass mir um nichts in der Welt einfallen will,
woher ich dieses Handlungsmuster kenne …..

Eine kleine Tragödie – unbemerkt


Wenn Tomaten an Ödemen leiden, verlieren sie die Lust an Aromen.
Und wenn der Mensch am Verlust der Aromen leidet, verliert er die Lust an Tomaten.
Lustlosigkeit ist kein guter Boden für das Gedeihen von Partnerschaften.
Darum flüchtet der Mensch in die Wunderwelt der Dosen,
während sich die Tomaten, diese Frühchen nach ihrem Strauch im sonnigen Andalusien sehnen.

Nachtgedanken


Früher, ja, früher!
So schwingt es in mir,
in meinen Erinnerungen,
die so schöne Bilder erzeugen
und Träumen Raum geben.
Erinnerungen, die mich lehrten
zu leben und Leben zu achten.

Heute, ja, heute!
Gegenwart ist bestimmend,
und fordert meine Sinne,
fordert Beachtung der Wirklichkeit
und der Erinnerungen.
Ich habe Mühe mit meinem Leben
und meiner Suche nach sonnigen Tagen.

Morgen? Ja, morgen!
Hoffnung verbreitet sich
und die Sichtweise verändert sich,
erzeugt neue, bunte Bilder,
und Phantasien bestimmen
über mein Seelenleben.
Ja, ich werde diese Zukunft leben!

Eine uralte Auferstehung


Wie wäre es mit einer neuen Religion? Mit der Auferstehung altgriechischer Götter? Schau hin! Nichts ist kompliziert. Man braucht kein Altes und kein Neues Testament, keine Bibel – nichts dergleichen. Aber es braucht Kompetenz zur Rettung des Planeten Erde vor den Folgen menschlicher Sünden!

Schauen wir in unsere Vergangenheit. Dort finden wir einige Götter, um deren Hilfe zu bitten wäre. Da sind Uranus und Gaia – Himmel und Erde. Da ist deren Sohn Hyperios, der Oberste mit seinem Sohn Helios, dem Sonnengott. Und letztlich muss Phoenix beachtet werden, ein Kumpel des Helios, der des Abends im Sonnenuntergang verbrennt und des Morgens aus seiner Asche aufersteht. Phönix, der Unsterbliche.

Erkennst Du die Parallele zu den christlichen Religionen? Wo diese versagen, müssen meine Altgriechen einschreiten. Mögen sie ihren Olymp verlassen und Greta Thunberg tatkräftig unterstützen!

Findest Du meine Idee befremdlich? Aber hallo! Der Umstand, dass wir noch leben und die Erde kaputtmachen können beweist mit Nachdruck, dass die alten Götter anno dunnemals nicht schlecht gearbeitet haben. Oder?

Demokratie


WIKI definiert:

a. Regierungssystem, in dem die vom Volk gewählten Vertreter die Herrschaft ausüben, und

b. politisches Prinzip, nach dem das Volk durch freie Wahlen an der Machtausübung im Staat teilhat.

Die Definition in b. können wir getrost vergessen. Einverstanden? Dagegen sollte man sich die euphemistisch propagierte „parlamentarische Demokratie“ zur Brust nehmen. Sie ist eine Mogelpackung, die man mir seit ca. 60 Jahren immer wieder, und bis zum heutigen Tag anzudrehen versucht. Grund: Man zwingt uns, selbsternannte „Volksvertreter“ und Parteien zu wählen. Die Personen kennen wir nicht, sie werden uns vorgesetzt nach der Methode „Friss oder stirb“, und die Parteien sind Machtmittel des Kapitalismus, also nicht des Volks.

Kommen wir zum Sozialismus. Dazu gibt es keine zuverlässige Definition. Darum ist es recht simpel, den Begriff ideologisch zu missbrauchen. Davon wird reichlich, und bei jeder Gelegenheit Gebrauch gemacht.

Der Sozialismus als Regierungsform würde die Wohlfahrt des Volks zum Ziel setzen, was bedeutet, dass alle gesellschaftlichen Kräfte in einem durch Kompromisse geglätteten System profitieren. Beispiel: Ein gerechtes Steuersystem ermöglichte die Beteiligung aller Bürger am Erfolg der Wirtschaft, den sie selbst erarbeitet haben.
Teuflisch! Das würde die Profite des Geldadels schmälern, und das vermeidet man durch Diffamierung des Sozialismus.

Aber es gilt: Sowohl die Diktatur als auch der Sozialismus können demokratisch ausgestaltet werden. Allzu leicht wird vergessen, dass die sozial-liberale Koalition in Bonn von 1969 bis 1982 gut gearbeitet hat, ein hoffnungsvoller Ansatz, der durch eine „Wende“ in der FDP ein Ende fand.

Bloss nicht wieder! So lautet die Parole aus Wirtschaft und Politik. Stattdessen sehen wir sinkende Einkommen bei steigenden Mieten, Kinder- und Altersarmut, das Geringverdiener-Unwesen, Abbau von Sozialleistungen, Verwahrlosung der Infrastruktur bei Verkehr und Bildung usw. Und wir sehen ein Desaster, das sich in den nächsten 10 Jahren katastrophal gestalten wird: Es ist das Desinteresse der Bürger und die Unfähigkeit, sich gegen den sozialen Zerfall zur Wehr zu setzen. Die an den Tag gelegte Paralyse wird ihnen das Genick brechen. Die Reichen werden Kapital einbüssen, ohne pleite zu gehen. Sie werden die ersten sein, die nach dem Desaster wieder verdienen.

Aktueller Nachtrag:

Die OECD kritisiert das deutsche Rentensystem, weil es Armut produziert. Zugleich wird angekündigt, dass Deutschland für die Finanzierung der NATO an 2021 stärker belastet wird. Wen wundert’s? Die BRD ist ein Vasallenstaat der USA und hat heute, also 74 Jahre nach Kriegsende immer noch keinen Friedensvertrag mit den Allierten zustande gebracht. Wie es scheint, regieren die führenden Politiker der USA in Berlin immer noch mit, und die deutschen Politik-Knechte habe nicht genug Arsch in der Hose, „Nein“ zu sagen.

Wenn ich mir das ansehe, wird mir nur noch kotzübel.

Und noch etwas: Ich schreibe, wie heute, gelegentlich sozialkritisch, und kassiere dafür einige Likes. Aber niemand reicht meine Links an seine Follower weiter. Gibt es hier nicht so etwas wie eine Shared-Funktion? Ich kenne mich damit nicht aus! Der Effekt meiner Bemühungen gleicht dem Versuch eines Deppen, Wasser in ein Sieb zu giessen.

Subtiler Hinweis


Das menschliche Gehirn ist nicht wie Seife.
Es verliert beim Gebrauch kein Volumen!
Im Gegenteil:
Verluste drohen, wenn das Gehirn nicht benutzt wird.

Lila Regen


Denn alles was ich will ist, alles was ich will ist

dich im purpurfarbenen Regen zu sehen.

(„Prince“)

Die  Farbe eines sommerlichen Himmels mischt sich mit der Farbe der grossen und der kleinen Konflikte, die Körper und Geist attackieren, und so wird in der Geisteswelt des Betrachters aus dem  Blau des Himmels und der Farbe des Bluts das imaginäre Purpur, das herab regnet in seine Welt.

Und diese, seine Welt ist geprägt durch den bilateralen, zerrissenen  Zustand seines Seelenlebens, dem Positiven wie dem Negativen, das sich verdichtet und wie ein Schleier auf seine Sicht der realen Welt legt und auf ihn einwirkt.

So lautet die Botschaft: „Komm, und schaue unsere Welt, unser Dasein auch einmal mit meinen Augen!“

Purple rain, purple rain …..

(Prince, 1984)

Ein Tag von anderer Art


Dieser Tag, dieser eine Tag
in Dämmerung erlebt,
oder doch verlebt? Vertan?
Wer sagt mir, was ist
oder was sein sollte?
Ich spüre Verlust.
Verlorene Zeit schmerzt.
Und ich spüre Gewinn.
Wache Sinne erkennen Wahrheiten.
Der Tag ist nicht verloren.
Und ich bin nicht verloren
in der Zeit, in meiner Zeit.
Alles hat seinen Wert,
auch die Dämmerung,
sogar die des Geistes.
Wer danach sucht,
der findet, erkennt,
dass alles seinen Sinn hat,
dass man die Münze drehen muss,
um ihre zweite Seite kennenzulernen.
Dieser Tag in Dämmerung –
eine katalytischer Prozess
im Verlauf der Zeit.
Meiner Zeit.
Und das war gut so.

Aphorismus: Melancholie


Die Melancholie verdrängt des Menschen  Aussenwelt und leuchtet seine Innenwelt aus.

Dabei entsteht die wunderbare Kraft der Kreativität.