Der Mensch im Tier

Wenn ein Mensch in die Rolle eines Tiers schlüpft, dann wird die Lage recht unübersichtlich. Als Kampfschnecke vernichtet er mir nichts, Dir nichts einen Kopf Salat. Mit Zwiebeln. Wehe, es ist ein T-Bone-Steak in der Nähe!

Wenn aber ein Tier in die Rolle des Menschen schlüpft, wird die Situation eher komisch. Die Kampfschnecke im Salat müht sich mit dessen Vernichtung ab und benötigt dafür Wochen. Sie flüchtet vor Zwiebeln, und der Fleischbrocken lässt sie kalt. Wir fürchten dieses fürchterliche Tier so sehr, dass wir es mit Gift bekämpfen. Dabei mag die Schnecke den Kopfsalat genauso gerne wie wir Menschen – mehr ist nicht!

Nicht viel anders gehen wir mit den Tauben um. Als Kampfratten bezeichnet werden sie so richtig griffig für den Versuch eines Genozids, nicht wahr? Und was wir nicht sehen, ist dies: