Die Kunst zu leben

Es ist kaum zu glauben, aber es scheint, als würde der Mensch bereits unmittelbar nach seiner Geburt einem Prozess ausgesetzt, der mittels Restriktionen die Entfaltung der Kunst zu leben verhindert. Die Wirkung der Beschränkung setzt mit dem Beginn selbständigen Denkens ein und vertieft sich kontinuierlich bis zu einem Zustand der Reife.

Was soll man nun unter der Kunst zu leben verstehen? Hier ein Versuch zu definieren:

wache Sinne
Selbstvertrauen
Denken in Mikro- u n d in Makro-Ebenen
Fähigkeit zu geniessen
Toleranz
Fähigkeit zu lieben, zur Empathie
lebenslanges Lernen
Flexibilität im Denken
und anderes.

Unversehens haben wir uns dem Menschenideal genähert. Das ist fast peinlich. In der Realität leisten weder die Schulen noch die Eltern das Erforderliche zu einem guten Weg. Der erwachsene Mensch erarbeitet sich mühsam durch Erfahrung seine Ideale – oder auch nicht. Dann bleibt übrig, was wir zur Genüge kennen: Leben.