Leben 28

„Nenne es geschmacklos, nenne es rücksichtslos, oder nenne es einfach böse – ich nenne es nützlich, gelegentlich ein Tabu zu missachten, wie jenes zum Sterben.“

Dies ist der Beginn für einen Beitrag, an dem ich gescheitert bin. Warum gescheitert? Ich wollte locker unf flockig über den Tod schwadronieren, zum Beispiel den Tod an dem Geruch eines Stücks Kuh festmachen, der aus meinem Schmortopf entsteigt, elegant überleiten zum Leichenschmaus, jener Veranstaltung für Hinterbliebene und Freunde, mit der man das eigene Überleben feiert, um schliesslich beim Erbschaftsstreit zu enden, bei dem die Kuh aus dem Spiel ist, und wo dennoch Blut fliessen kann, wenns um die Sammeltassen geht.

Beim Versuch, das zu beschreiben, habe ich unversehens die heitere Seite aus dem Blick verloren, und der Text wurde angemessen ernst.
Gott bewahre, so nicht! Wo ist nochmal die DELETE-Taste?

Ich bekenne: Ich habs nicht hingekriegt. Ist mir noch nie passiert ….