Leben 28

„Nenne es geschmacklos, nenne es rücksichtslos, oder nenne es einfach böse - ich nenne es nützlich, gelegentlich ein Tabu zu missachten, wie jenes zum Sterben.“ Dies ist der Beginn für einen Beitrag, an dem ich gescheitert bin. Warum gescheitert? Ich wollte locker unf flockig über den Tod schwadronieren, zum Beispiel den Tod an dem Geruch …

Aphorismus 17

Nicht das Haben und Tun macht glücklich, sondern die Wertschätzung des Denkens, des Tuns und des Besitzes.

Aphorismus 16

Vom Wahrsagen läßt sichs wohl leben in der Welt, aber nicht vom Wahrheit sagen. Georg Christoph Lichtenberg (1742 - 1799), deutscher Physiker und Meister des Aphorismus (Zitat aus dem Handbuch der Bundesregierung für Polit-Anfänger, Kapitel 7 - Transparenz)

Leben 27

Nichts anderes braucht es zum Triumph des Bösen, als daß gute Menschen gar nichts tun. Edmund Burke, (1729-1797) Früher war alles besser? Dass ich nicht lache! Wenn ich dieses Zitat auseinander nehme, so bleibe ich an einem neuralgischen Punkt hängen. Es ist die Frage, warum gute Mneschen nichts tun. Darf man einen Menschen „gut“ nennen, …

Nach dem Regen

Regen? Das war vorhin. Die Sonne hat sich den Himmel zurück geholt. Die dunkle Wolke ist weitergezogen. Sie hinterlässt der Sonne nasse Spuren, einen flüchtigen Mikrokosmos, der eigenen Regeln folgt. An einem Zweig hängen zwei Regentropfen. Ein Sonnenstrahl umschmeichelt sie und hat doch nichts Gutes im Sinn. Warme Erde duftet. In den Tropfen bricht sich …

Stilles Tal

Geheimnisse der Nacht füllen das Tal mit Nebel, warnen erneut die Menschen. Irdischer Alltag ist unbarmherzig. Irdischer Alltag ist unberechenbar. Heute ist es der Nebel, morgen kann es der Berg sein, der Dich erfasst und in eine andere Dimension entführt. Und während sich der Nebel lichtet, rückt der Berg den Menschen um ein weniges näher. …

Fisch ist gesund

In Amsterdam steht man nicht auf der Strasse und verschlingt Pommes. Nein, es ist ganz anders. Man atmet Matjesfilets vorsichtig ein, lenkt sie an der Luftröhre vorbei in die Speiseröhre und lässt sie sachte rutschen. Nur Feiglinge kauen den Matjes ein wenig durch, dabei geht allerdings der rustikale Charme der Szene völlig verloren.Liebe Niederländer, in …

Träumerei

Ich wünschte, ich könnte fliegen, dann würde ich mich aus dem Schweinekoben erheben und den ganzen Mist hinter mir lassen, Ich würde weder den Schlachter noch seine Wurst fürchten, meine Gülle dem Wind überlassen, vogelisch reden lernen, die Flugsicherung verunsichern, bräunen ohne zu braten, im Fluge aus den Kronen der Apfelbäume Früchte pflücken, im Süden …