The British

Ich habe aus Spass einige Puzzle-Teile zusammengetragen. Ausgebreitet vermitteln sie ein nahezu plastisches Bild der Absurdität, die sich das offizielle Grossbritannien (GB) im Brexit-Verfahren leistet. Aufgemerkt!

GB empfindet sich als die Mutter der modernen Demokratie. Aber die Show im Unterhaus beweist, dass man nicht weiss, was Demokratie ist. Eine Koalition kann nur funktionieren, wenn man Kompromisse akzeptiert, um zu Entscheidungen zu kommen. Erlebt haben wir dreimaliges Verweigern eines Kompromisses ohne konstruktive Diskussion. Man kaschiert die Fehlleistungen der Politiker mit Propaganda.

Sehr beliebt: Die Deutschen sind schuld! Im Hintergrund schwelt Sozialneid. „Wir haben den Krieg gewonnen, und die Deutschen profitieren!“ So die Journaille in GB vor Jahren. Heute wird behauptet, die Merkel würde die EU dominieren und den Briten Schwierigkeiten machen.

GB hat den Krieg nicht gewonnen. Hitler wäre in London einmarschiert, wären nicht die Amerikaner zu Hilfe gekommen.Die Selbstüberschätzung in GB ist nahezu zur Religion mutiert.

Natürlich möchte man wieder als Empire wahrgenommen werden. Aber was bitte war das Empire in seiner Blütezeit?

Es waren GB, seine schrullige Tradition inklusive Monarchen, und Kolonien, also fremde Länder, die man okkupierte und zum eigenen Wohle wie eine Weihnachtsgans ausgenommen hat.

Die Mitgliedschaft in der EU war erkauft. Die Briten verlangten eine Menge Sonderregelungen. Die EU hat schwächlich reagiert und Geschenke über den Kanal geschickt. Beispiel: 110 km Strasse auf Long Island/Bahamas hat die EU bezahlt, und ein britischer Minister hat sich feiern lassen. Das Schnorrertum ist anscheinend ein charakteristisches Merkmal der Upper class.

Die Queen ist Königin auch der Bahamas. Dieser Inselstaat ist ansonsten souverän.

Boris Johnson propagiert den no-deal-Brexit zum 31.10. In Wahrheit spekuliert er auf eine weitere Verlängerung. Man redet von Zeiträumen zwischen 3 und 10 Jahren. GB’s Schulden bei der EU werden von 39 Milliarden  Oiros auf ein Mehrfaches anwachsen, er wird nicht zahlen, und GB wird die Vorteile an der Teilhabe kassieren. Die Gefahr ist gross, dass die EU sich auf diese Variante einlässt, denn sie ist jeden Cent wert, den man für einen Exit ausgibt.

Wenn Johnson dieser Coup gelingt, so wird das seine erste Grosstat sein, und seine letzte. Man sagt ihm nach, er sei stinkfaul. BILD wird titulieren; „Ein einzelner bauernschlauer Brite führt den milliardenschweren Brüsseler Apparat am Nasenring vor!“ Terrific, isn’t it?

Erste Schäden sind bereits eingetreten. Unternehmen brauchen Planungssicherheit. GB ist unsicher geworden. Man verlässt die Insel. Das Geld, ein scheues Reh, flüchtet bevorzugt nach Frankfurt am Main. Werden die Umzugspläne Wirklichkeit, so muss sich der Finanzplatz London mit der Geldwäsche für Grosskriminelle begnügen.

  1. Neulich schaute ich eine Arte- Dokumentation über die Ureinwohner Amerikas, dort wurde verzapft, deren Verfassung ginge auf eben jene Ureinwohner zurück. Ich weiß nicht ich weiß nicht … Ich sehe dort eher das alte Rom, kann aber auch Täuschen *g*.

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