Was wäre wenn …..

….. wenn der Auserwählte auf Otto von Bismarck getroffen wäre? Bismarck hätte ihm erklärt, einen wirklich grossen Mann erkenne man an 3 Dingen: Gr0ßzügigkeit beim Entwurf, Menschlichkeit bei der Ausführung und Mäßigung beim Erfolg.

Wäre Josef Schmidt, der bekanntlich ein Sohn vom alten Schmidt war, hinzugekommen, so hätte der Auserwählte auch erfahren, dass operative Hektik ein Zeichen von geistiger Windstille ist!

Und Anonymus wäre vielleicht mit dem Fahrrad vorbeigekommen und hätte den dreien zugerufen, dass man auf dem Gipfel nichts zu suchen hat, wenn man kalten Wind nicht aushalten kann. Und er hätte für den Auserwählten hinzugefügt, dass im Schatten eines mächtigen Baums keine saftigen Früchte gedeihen können.

….. tja, wenn Konrad Adenauer aufgetaucht wäre, so hätte er vermutlich in einem Anfall rheinischen Humors beschwichtigend angemerkt: Wir leben zwar alle unter dem selben Himmel, aber wir haben nicht alle den gleichen Horizont. Spassiger konnte er nicht.

Aus dem Hintergrund hätte sich Paul-Henri Spaak, ein Europa-Politiker der ersten Stunde gemeldet und eine seiner Weisheiten zitiert: Die Dummheit sei die sonderbarste aller Krankheiten. Der Kranke leide niemals unter Ihr. Aber alle anderen sehr.

So ist das mit schönen Worten. Spötter sagen dazu, die Wahrheit kenne keine schönen Worte, aber schöne Worte seien oft nicht wahr.