Auf Abenteuer-Reise

Wäre ich ein Android, also ein menschenähnlicher Roboter, und mit einem gewaltigen Paket künstlicher Intelligenz ausgestattet, so würde ich mich vielleicht mit dem Wesen des Menschen auseinandersetzen wollen, so, wie Haustiere das tun, auf einem sehr niedrigen Niveau.

Vielleicht würde ich, Hard- und Software pur und nahezu fehlerfrei gebaut, den Menschen als ein Wunder begreifen, als ein Wesen, das so komplex beschaffen ist, dass fehlerfreies Funktionieren ausgeschlossen sein muss. Und gewiss würde ich das Leben des Menschen als Abenteuer verstehen müssen, denn:

Eben geboren ist er zwar perfekt, da mit nichts weiter als animalischen Bedürfnissen und Fähigkeiten ausgestattet, aber auch mit der Eigenart, sich permanent zu verändern. Er folgt den Gesetzen seiner Gene, verarbeitet seine Erfahrungen, entwickelt sich auf diese Weise ständig weiter und verbraucht seine Ressourcen so konsequent, dass er irgendwann stirbt. Und das Verwunderliche an seiner Existenz ist, dass er selbst nicht weiss, auf welchem Weg er wohin gehen soll. Damit wird menschliches Leben zum Abenteuer, zu einer besonderen Herausforderung.

„Ich bleibe lieber, was ich bin, und ich weiss, was ich kann!“ würde der Android sagen. Und der Mensch? „Geben Sie mir bitte 500 g Gehacktes – Moment – nein ich nehme vielleicht doch lieber einen Ring Fleischwurst? Haben Sie auch Krakauer? Und wie ist denn heute der Bierschinken?“