Wie das Leben so spielt

Soeben habe ich – mutig, wie ich sein kann – ein Klagelied in meinen Blog gefriggelt.

Sollte irgendwer diesen Text lesen, und sollte ihn dabei der Verdacht beschleichen, ich sei ein zweiter Trump – weit gefehlt. Diese Klage lief aus mir raus wie der Schnodder aus der Nase. Und beim Nachlesen, was ich da fabriziert habe wurde ich schwach. Ich habe der Versuchung nicht standgehalten, mal wieder etwas Lustiges zu veröffentlichen.

Oder ist’s etwa garnicht lustig?

Doch, ich denke schon. Zumindest kriege ich das Grinsen nicht aus dem Gesicht, und das hat einen besonderen Grund.

Bildhaft geschildert: Wenn ich zeitkritisch schreibe, kriege ich auf 20 Zugriffe zwei Likes, aber wenn ich aus Rose und Buttermilch einen Text formuliere, kommen auf zwei Zugriffe 20 Likes. Dieser Umstand zeigt mir, dass man sich mit Polit-Scheiss nicht die Freizeit verderben lassen will. Ich gestehe unumwunden, dass  ich das verstehe. Ich selbst habe Freizeit im Übermass und kann mir den Luxus gönnen, zu stochern wie ein Austernfischer und die Wattwürmer rauszuziehen, um sie zu einer unappetitlichen Mumpe zu verarbeiten und Spass dabei zu empfinden.

Also, liebe Leser: Nix für ungut!

Und wenn jemand kommentiert: „Jetzt halt endlich mal den Rand!“, dann habe ich einen Grund  zum Feiern.

(Jetzt juckt mich das mir der Rose und der Buttermilch. Ob damit was geht?Fluch der bösen Tat! Aber ich probier’s.)

2 Antworten auf “Wie das Leben so spielt”

  1. Folge einfach deinem Herzen und deinem Bauchgefühl, Roland. Wers nicht oder falsch versteht, hat dann nur selbst ein Problem damit, denke ich.
    Liebe Grüße von Hanne

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