Rose und Buttermilch

Nun ward die Rose doch gepflückt,
zu Elisens Entzücken.
Sie schaut die Blume wie entrückt –
man wollte sie beglücken.

Ein Topf mit Buttermilch verweilt
derweil im kühlen Schrank.
Ein durst’ger Bauer eilt,
greift sich den guten Trank.

Doch Teufels List erwacht.
Den Milchtopf lässt er kippen,
da’s Bäuerlein recht unbedacht
zu rasch benetzt die Lippen.

Das Röschen muss es nun erleiden.
in Buttermilch zu baden.
Elise konnt es nicht vermeiden:
Die Blüte kam doch sehr zu Schaden.

Doch da war noch die Dorothee,
die lachte und befand.
Hier wirkte eine gute Fee,
die Rot mit Weiss verband!

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