Klima-Schaden

Deutsche Bank, Frankfurt am Main

Dies ist der Versuch einer Darstellung des Big Business, und seiner Folgen, nämlich die Vergrösserung der Kluft zwischen Staat und Bürger, und zwischen beteiligten Staaten. Eigentlich ist das Thema tot, und es hängt uns zum Hals raus. Ich denke aber, es zu vergessen ist leichtfertig. Fangen wir an:

Geldinstitute wie die Deutschen Bank hatten eine sehr geringe Eigenkapitalquote von ca. 3 %.
Das bedeutet, dass sie mit dem Geldvermögen ihrer Kunden und der Aktionäre zocken, also mit fremdem Geld.
Dann ist da Griechenland. Dort war man gegenüber den Bürgern grosszügig, aber irgendwann fehlte dafür das Geld in der Staatskasse.
Griechenland verkaufte also Staatsanleihen, um Geld zu beschaffen. Diese Papiere brachten eine ansehnliche Verzinsung mit. Sagen wir mal „so um die 5%. Europäische Banken kauften diese Anleihen en masse.
Griechenland hat auch dieses Fremdkapital in gewohnter Weise pulverisiert.
Nun kamen die Anleihen-Inhaber und forderten einen Risiko-Zuschlag von 17%. Damit hatte Griechenland das fällige Kapital plus 22% Zinsen zurück zu erstatten.
Griechenland war jedoch pleite.
Rettung kam durch Staaten wie DE und Frankreich. Man spricht davon, dass 500 Milliarden oiro nötig waren, um das System wirkungsvoll zu unterstützen. So viel Kohle hatte man jedoch nicht auf Halde liegen. Also mussten die Zentralbanken „mehr Geld drucken“, wie man das bildhaft auszudrücken pflegt. In der Realität sind‘s nur Zahlen auf Konten, keine Scheine.
Nun hat man das neue Geld rübergepumpt nach Griechenland, und dort pumpte man weiter an die Gläubiger, nämlich deutsche und französische Banken. Es war also die Rückzahlung von Kapital plus fällige Zinsen angesagt. Die Geldverleiher blieben weitgehend ohne spürbare Schäden.
Aber Griechenland hatte nun gelernt, dass Luxus teuer ist, und musste seinen Bürgern geschätzt 1/3 der Sozialleistungen streichen.
Die Deutsche Bank liess sich also vom Staat retten. Der Staat, das sind bekanntlich wir.
Nun kommts: Zum Dank für die Vermeidung grosser Verluste wird die Deutsche Bank nun 18.000 Stellen streichen,
also 18.000 Menschen in die Arbeitslosigkeit schicken. Und wir Bürger zahlen schon wieder die Zeche.
Und noch etwas mehr Polemik: Der US-Präsident Donald Trump als Privatmann schuldet der Deutschen Bank so um 100 Millionen Dollars.
Hier könnten wir doch auch hilfreich einspringen, oder?

  1. Mit deinem Beitrag hast du buchstäblich ins Schwarze getroffen, vor allem bis zum Schluss und dem ist auch nichts hinzuzufügen!
    Liebe Grüße von Hanne und komm gut in die Woche 🍀🌻

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